07 February 2026, 01:09

Streiks im öffentlichen Dienst legen Niedersachsen und Bremen lahm – Gewerkschaft fordert 7 Prozent mehr Lohn

Eine Gruppe von Menschen mit Schildern und Plakaten steht vor einem Gebäude, mit zwei Personen im Vordergrund und einem Müllcontainer rechts, während einer Demonstration in Deutschland.

Streiks im öffentlichen Dienst legen Niedersachsen und Bremen lahm – Gewerkschaft fordert 7 Prozent mehr Lohn

Streiks im öffentlichen Dienst in Niedersachsen und Bremen – Lohnverhandlungen stocken

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Im öffentlichen Dienst Niedersachsens und Bremens kommt es diese Woche zu Streiks, da die Tarifverhandlungen ins Stocken geraten sind. Die Gewerkschaft ver.di hat zu Arbeitsniederlegungen an Universitäten, Krankenhäusern und Verkehrsbetrieben aufgerufen. Die Forderungen der Beschäftigten im öffentlichen Dienst umfassen höhere Löhne, bessere Bedingungen für Auszubildende sowie verbesserte Schichtzulagen.

Die Streiks werden in beiden Bundesländern zentrale Dienstleistungen beeinträchtigen. In Niedersachsen beteiligen sich Mitarbeiter zweier Universitätskliniken, der Landesstraßenbauverwaltungen, des Landesbetriebs NPorts sowie Hochschulen an den Aktionen. In Bremen kommt es zu ähnlichen Einschränkungen, da Beschäftigte des öffentlichen Dienstes im Rahmen des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) die Arbeit niederlegen.

Ver.di pocht auf eine monatliche Lohnerhöhung von 7 Prozent für rund 245.100 Beschäftigte in Niedersachsen und 39.000 in Bremen. Zudem fordert die Gewerkschaft eine Mindesterhöhung von 300 Euro für die am schlechtesten bezahlten Angestellten. Weitere Kernpunkte sind eine Laufzeit von zwölf Monaten für den neuen TV-L-Tarifvertrag, eine monatliche Aufstockung von 200 Euro für Berufsanfänger sowie die Übernahme in Festanstellungen nach der Ausbildung.

Für studierende Beschäftigte strebt ver.di einen garantierten Mindestlohn pro Stunde im Rahmen der Tarifverträge an. Schicht- und Überstundenzuschläge sollen laut Gewerkschaft um 20 Prozentpunkte steigen.

In Bremen beginnt eine Kundgebung um 9:00 Uhr auf der Bürgerweide, ab 9:30 Uhr sind Redebeiträge geplant, um 10:30 Uhr startet eine Demonstration. Die Veranstaltung endet um 11:45 Uhr vor der Senatorin für Finanzen.

Ziel der Streiks ist es, die Arbeitgeber unter Druck zu setzen, um den Forderungen nach höheren Löhnen und besseren Arbeitsbedingungen nachzukommen. Bei Erfolg würden die Änderungen für Zehntausende Beschäftigte in beiden Bundesländern gelten. In den kommenden Wochen werden weitere Verhandlungen erwartet.