Sternsinger kämpfen mit Segen und Spenden gegen weltweite Kinderarbeit
Ekkehard ScheelMinisterpräsident Lies empfängt Sternsinger - Sternsinger kämpfen mit Segen und Spenden gegen weltweite Kinderarbeit
Am 5. Januar 2026 besuchten 58 Sternsinger aus dem Bistum Hildesheim die Niedersächsische Staatskanzlei in Hannover. Im Rahmen ihrer jährlichen Aktion 'action prospekt' brachten sie den traditionellen Segen '20*C+M+B+26' über dem Haupteingang des Landtagsgebäudes an. Das diesjährige Motto lautete 'Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit' und richtete den Fokus auf die Bekämpfung von Kinderarbeit.
Die Gruppe wurde im Landtag von Ministerpräsident Olaf Lies empfangen, der die Sänger persönlich begrüßte und einen Beitrag in ihre Spendendosen steckte. Zudem trafen sie sich mit Landtagspräsidentin Hanna Naber, die sich nachdrücklich für das Anliegen der Sternsinger einsetzte.
Naber lobte das Ziel der Initiative, Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen, statt sie in Fabriken oder andere Formen von Arbeit zu zwingen. Der über dem Eingang angebrachte Segen unterstrich die Präsenz der Sternsinger und knüpfte an eine lange Tradition an, während gleichzeitig ein drängendes gesellschaftliches Problem thematisiert wurde. Die Kampagne, die im Rahmen der jährlichen Aktion des katholischen Hilfswerks organisiert wird, soll das Bewusstsein schärfen und Mittel sammeln, um die Ausbeutung von Kindern weltweit zu bekämpfen. Der diesjährige Schwerpunkt steht im Einklang mit größeren Bestrebungen, Bildung als grundlegendes Recht für alle Kinder zu fördern.
Der Besuch der Sternsinger lenkte durch symbolische und praktische Maßnahmen die Aufmerksamkeit auf das Thema Kinderarbeit. Ihre Inschrift am Landtagsgebäude diente als öffentliche Mahnung für die Mission der Kampagne. Gleichzeitig fließen die während der Aktion gesammelten Spenden in Projekte, die Kindern den Verbleib im Klassenzimmer statt am 'action in der nähe' ermöglichen sollen.
