19 February 2026, 21:13

Stationäre Radaranlage in Salzgitter-Thiede reduziert Unfälle drastisch – nur sechs Verstöße in einem Jahr

Zwei Personen mit Helmen und Brillen fahren auf Fahrrädern eine von Bäumen gesäumte Straße entlang, während eine Gruppe von Menschen mit Kameras auf dem Gehweg zur Linken steht, ein Band an einem Pfahl befestigt, der Hintergrund unscharf, um Bewegung anzudeuten.

Stationäre Radaranlage in Salzgitter-Thiede reduziert Unfälle drastisch – nur sechs Verstöße in einem Jahr

Stationäre Geschwindigkeitsmessanlage in Salzgitter-Thiede zeigt Wirkung – nur sechs Verstöße in über einem Jahr

An der Frankfurter Straße in Salzgitter-Thiede ist eine stationäre Geschwindigkeitsmessanlage nun seit über einem Jahr in Betrieb. Die Anlage, die zur Bekämpfung von Rasern und zur Verbesserung der Verkehrssicherheit installiert wurde, hat in dieser Zeit lediglich sechs Ordnungswidrigkeiten erfasst. Lokale Behörden führen dies als Erfolg im Kampf gegen schwere Unfälle an dem kritischen Abschnitt an.

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Die Kamera wurde in der Nähe eines Fußgängerüberwegs aufgestellt, direkt hinter dem Ortseingangsschild. Sie befindet sich etwa 150 Meter von einer stark frequentierten Ampelkreuzung entfernt – einer Stelle, die für häufige Staus bekannt ist. Für die Installation musste ein Parkplatz gesperrt werden, was die Stadt aufgrund technischer Notwendigkeiten als unvermeidbar bezeichnete.

Den Anstoß für die Anlage gab Dieter Schneider, ein unabhängiges Mitglied des Bezirksrats Nordost. Er wollte untersuchen, wie sich die Kamera auf das Fahrverhalten und die Geschwindigkeitsüberschreitungen auswirkt. Vor der Installation hatte es auf der B248 bei Salzgitter-Thiede wiederholt schwere Unfälle gegeben – seit dem Betrieb der Anlage wurde kein einziger mehr gemeldet.

Trotz ihrer Präsenz hat die Messanlage verhältnismäßig wenige Verstöße registriert: In über einem Jahr wurden lediglich sechs Fälle auf Basis der Aufnahmen bearbeitet. Die Stadtverwaltung führt dies auf eine gestiegene Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen im überwachten Bereich zurück.

Die feste Radaranlage blieb seitdem unverändert an ihrem Standort und erfüllt weiterhin ihre Funktion in der Verkehrskontrolle. Da seit ihrer Inbetriebnahme keine schweren Unfälle mehr verzeichnet wurden, bewerten Behörden die Maßnahme als sinnvollen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Die geringe Zahl an Verstößen deutet darauf hin, dass sich die Autofahrer an die zulässige Geschwindigkeit in dem Bereich angepasst haben.