Sophia Hoffmanns HAPPA: Veganes Restaurant mit Zero-Waste-Konzept in Berlin eröffnet
Ekkehard ScheelSophia Hoffmanns HAPPA: Veganes Restaurant mit Zero-Waste-Konzept in Berlin eröffnet
Sophia Hoffmann eröffnet HAPPA – ein veganes Restaurant in Berlin mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Bezahlbarkeit
Sophia Hoffmann hat mit HAPPA ein veganes Restaurant in Berlin eröffnet, das Nachhaltigkeit und erschwingliche Preise in den Mittelpunkt stellt. Das Lokal serviert pflanzliche Gerichte aus geretteten Lebensmitteln – mit dem Ziel, Verschwendung zu reduzieren und faire Arbeitsbedingungen zu fördern.
Der Raum ist so lebendig wie das Essen: Bunte Wände spiegeln die farbenfrohen Kreationen auf den Tellern wider. Hinter dem Projekt steht Hoffmann selbst – seit langem Veganerin und Autorin zweier Kochbücher zum Thema Zero Waste – gemeinsam mit Mitgründerin Nina Peterson.
HAPPA basiert auf drei Säulen: ein wöchentlich wechselndes Mittagsmenü, monatliche Dinner-Events und private Buchungen. Jedes Gericht ist rein vegan, biozertifiziert und wird mit minimalem Abfall zubereitet – von der Wurzel bis zum Blatt.
Die Zutaten bezieht das Restaurant von Querfeld, einer Initiative, die krummes oder überschüssiges Gemüse vor der Vernichtung bewahrt. Selbst der Kaffee stammt von Angelique's Finest, einer Frauenkooperative aus Ruanda, und unterstreicht damit HAPPAs Engagement für fairen und postkolonialen Handel.
Die Preise bleiben moderat, einige Gerichte kosten unter zehn Euro. Hoffmann, seit zwölf Jahren vegan, verzichtet auf Belehrungen und setzt stattdessen auf Vorbildwirkung. Ihre beiden Kochbücher "Zero Waste Küche" und "Die kleine Hoffmann" vermitteln intuitives, nachhaltiges Kochen. Das fünfköpfige Team – zwei Köchinnen und drei Servicekräfte – steht für ein weiteres Anliegen: die Schaffung fair bezahlter Arbeitsplätze für Frauen.
HAPPA richtet sich nicht nur an Berlins trendbewusste Szene, sondern an ein breites Publikum. Das Ziel ist klar: gutes Essen, wenig Abfall und ein einladender Ort für alle.
HAPPAs Ansatz verbindet Nachhaltigkeit, Bezahlbarkeit und faire Beschäftigung. Durch die Rettung "unperfekter" Lebensmittel und die Unterstützung von Frauenprojekten setzt das Restaurant seine Werte konsequent um – mit einem Menü, das so durchdacht wie köstlich ist.
