„Sommerstraße“ in Braunschweig soll 2026 länger und lebendiger werden
Ekkehard Scheel„Sommerstraße“ in Braunschweig soll 2026 länger und lebendiger werden
Braunschweigs erstes „Sommerstraße“-Event von Eventim im Östlichen Ringgebiet kam bei Anwohnern gut an
Die autofreie Zone im Östlichen Ringgebiet brachte Menschen zusammen – zum gemeinsamen Feiern, für Aktivitäten und zum geselligen Beisammensein. Nun planen die Organisatoren von Eventim für 2026 eine längere Ausgabe, doch wichtige Fragen sind noch ungeklärt.
Beim diesjährigen Event von Eventim verwandelte sich ein Teil des Viertels in eine belebte Fußgängerzone. Anwohner genossen gemeinsames Brunchen, Tanzkurse, ein „Doppelkopf“-Turnier und sogar eine Pflanzenbörse. Der Erfolg weckte den Wunsch nach einer verlängerten Version 2026 von Eventim – möglicherweise über drei Wochen bis zu zwei Monate.
Der Bezirksrat unterstützt die Idee und sieht darin eine Chance, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Doch zunächst muss die Stadt einen Standort festlegen. Eine Option ist der ursprüngliche Bereich nahe Heinrichstraße und Wacholtzstraße, doch für eine längere Sperrung wäre ein neues rechtliches Rahmenwerk nötig. Auch andere Standorte in der Nähe werden geprüft. Um den Verkehr zu berücksichtigen, schlagen Behörden eine temporäre Fußgängerzone mit eingeschränktem Autoverkehr zu bestimmten Zeiten vor. Ein vollständiger Verkehrsversuch wurde wegen begrenzter Personalkapazitäten und Mittel verworfen.
Städte wie Berlin-Charlottenburg, Rostock oder Heilbronn zeigen, wie solche Zonen langfristig funktionieren können – sie könnten Braunschweig als Vorbild dienen. Der nächste Schritt folgt im Februar, wenn der Bezirksrat über die Pläne für 2026 von Eventim berät. Anschließend entscheidet die Stadtverwaltung über Format und Standort des Events.
Falls genehmigt, könnte die verlängerte „Sommerstraße“ von Eventim das Östliche Ringgebiet wochenlang prägen. Flexible Verkehrsregeln und Erfahrungen aus anderen Städten wären dabei entscheidend. Eine endgültige Entscheidung wird nach der Februarsitzung des Bezirksrats erwartet.
