Soltau bekommt einen inklusiven Skatepark für alle Altersgruppen und Fähigkeiten
Mia StollSoltau bekommt einen inklusiven Skatepark für alle Altersgruppen und Fähigkeiten
In Soltau hat der Bau eines neuen Skateparks begonnen, der eine veraltete Anlage ersetzt, die junge Einwohner:innen 2021 stark kritisiert hatten. Das rund 390.000 Euro teure Projekt schafft einen modernen Raum für Skater:innen, Radfahrer:innen und Rollstuhlnutzer:innen auf dem alten Gelände zwischen der Celler Straße und Vor dem Weiherbusch.
Die Idee für den Park entstand, nachdem Kinder und Jugendliche die schlechten Zustände des alten Skateparks bemängelt hatten. Ihr Feedback führte zu Plänen für eine inklusivere und vielseitigere Anlage.
Der neue Park wird etwa 50 Meter lang und fast neun Meter breit sein. Er verfügt über zwei 180-Grad-Kurven an den Enden, wellenförmige Elemente sowie eine vertiefte Pumptrack-Strecke. Eine kleinere Halfpipe wird wiederaufgebaut, eine größere kommt hinzu, um das Angebot für die Nutzer:innen zu erweitern.
Die Finanzierung des 390.000-Euro-Projekts erfolgt unter anderem mit Mitteln aus dem EU-Leader-Programm. Einen festen Fertigstellungstermin gibt es zwar noch nicht, doch die Verantwortlichen hoffen, dass der Park im kommenden Frühjahr eröffnet werden kann. Das Design ist darauf ausgelegt, Skater:innen, BMX- und Mountainbike-Fahrer:innen, Longboarder:innen, Scooter-Nutzer:innen sowie Menschen mit Behinderungen im Rollstuhl gerecht zu werden.
Nach der Fertigstellung wird der Skatepark ein breiteres Aktivitätenspektrum bieten als sein Vorgänger. Die modernisierten Anlagen richten sich an verschiedene Altersgruppen und Fähigkeitsniveaus und stellen ein lang ersehntes Upgrade für die Gemeinschaft dar. Die Bauarbeiten laufen bereits, und in den kommenden Monaten sollten sichtbare Fortschritte zu sehen sein.
