29 June 2026, 16:28

Siemens Mobility und Braunschweig planen massiven Ausbau des Schienenverkehrs-Standorts

Siemens Mobility setzt auf Wachstum in Braunschweig

Siemens Mobility und Braunschweig planen massiven Ausbau des Schienenverkehrs-Standorts

Siemens Mobility und die Stadt Braunschweig vereinbaren Ausbau des Schienenverkehrs- und Automatisierungsstandorts

Siemens Mobility und die Stadt Braunschweig haben eine Vereinbarung getroffen, um das Eisenbahnsignal- und Automatisierungszentrum des Unternehmens am Standort auszubauen. Kern des Deals ist ein Grundstückstausch, der die Erweiterung der Siemens-Aktivitäten ermöglichen soll. Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum bezeichnete das Projekt als „Win-Win-Situation für beide Seiten“.

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Die beiden Partner unterzeichneten eine Absichtserklärung, um ihre Pläne offiziell zu besiegeln. Siemens Mobility erhält durch den Tausch ausgewählter Flächen zusätzliches Land, darunter ein 20.000 Quadratmeter großes Grundstück. Dies ermöglicht dem Unternehmen den Bau einer modernen Produktionshalle sowie die Aufrüstung seiner Anlagen für die digitalisierte Fertigung.

Marc Ludwig, CEO des Bereichs Schieneninfrastruktur bei Siemens Mobility, strebt eine Modernisierung des Braunschweiger Standorts an. Die Erweiterung soll die Kapazitäten erhöhen und die Produktion an die neuesten Branchenstandards anpassen. Eine Arbeitsgruppe wird nun die Details des Grundstückstauschs finalisieren, und Siemens wird sich an künftigen städtebaulichen Wettbewerben für das Gebiet beteiligen.

Das Projekt soll Arbeitsplätze sichern und die lokale Wirtschaft stärken. Gleichzeitig festigt es Braunschweigs Ruf als Wirtschaftsstandort und unterstreicht die Rolle von Siemens Mobility in der Schieneninfrastruktur-Technologie. Durch den Grundstückstausch erhält das Unternehmen die notwendigen Flächen für sein Wachstum, während die Stadt Braunschweig Land für die Entwicklung des Quartiers Bahnstadt erwirbt. Beide Seiten sehen in der Vereinbarung einen wichtigen Schritt, um der steigenden globalen Nachfrage nach digitalen Schienenverkehrslösungen gerecht zu werden.

Quelle