Schwerer Unfall in Landesbergen blockiert Bahnübergang und stoppt Zugverkehr
H.-Dieter HuhnSchwerer Unfall in Landesbergen blockiert Bahnübergang und stoppt Zugverkehr
Verkehrsunfall in Landesbergen legt Bahnverkehr lahm
Am Montagmorgen kam es in Landesbergen zu einem Verkehrsunfall, der zu Behinderungen im Schienenverkehr führte. Der Zusammenstoß ereignete sich gegen 7:30 Uhr auf der Kreisstraße K8 am 5. Januar 2026. Eine Person erlitt leichte Verletzungen, während der Bahnverkehr nach der Kollision vorübergehend unterbrochen werden musste, nachdem ein Notalarm ausgelöst worden war.
Ein 52-jähriger Ortsansässiger war mit einem Seat unterwegs, als er plötzlich auf die Gegenfahrbahn geriet. Sein Fahrzeug stieß mit einem Volkswagen zusammen, der von einem 66-jährigen Mann aus demselben Ort gesteuert wurde. Durch den Aufprall wurde der Seat gegen die Signalanlage und die Schranke eines nahegelegenen Bahnübergangs geschleudert.
Die Kollision löste ein Notfallsystem aus, wodurch ein herannahender Güterzug abrupt bremsen musste. Der Schienenverkehr wurde für etwa 1,5 Stunden eingestellt, während Bergungskräfte die Unfallstelle räumten. Die Behörden bestätigten, dass niemand schwer verletzt wurde, allerdings musste eine Person wegen leichter Verletzungen behandelt werden.
Der Vorfall führte zu Verzögerungen sowohl im Straßen- als auch im Schienenverkehr im Raum Nienburg/Weser. Nach der Absicherung der Unfallstelle durch die Rettungskräfte konnte der Bahnbetrieb wiederaufgenommen werden. Über weitere Störungen auf der Bahnstrecke wurde nach dem Unfall nicht berichtet.
Geschichte der tödlichen Unfälle am Landesbergen-Übergang aufgedeckt
Die Kollision im Jahr 2026 folgt einem Muster tödlicher Vorfälle an der gleichen unbewachten Bahnübergangsstelle. Unsere Untersuchung ergab:
- 2018: Eine 53-jährige Frau starb, nachdem ihr Auto von einem Regionalzug an der gleichen Stelle erfasst wurde.
- 2016: Ein Müllwagenfahrer wurde getötet, als sein Fahrzeug am 30. Dezember mit einem Zug an der Bahnübergangsstelle kollidierte. Die Behörden haben wiederholt vor den Gefahren unbewachter Bahnübergänge in der Gegend gewarnt.
