Schwerer Kindesmissbrauch: Prozess gegen Lehrerin und Ex-Politiker beginnt in Braunschweig
Mia StollSchwerer Kindesmissbrauch: Prozess gegen Lehrerin und Ex-Politiker beginnt in Braunschweig
Prozess um schweren Missbrauch eines jungen Kindes beginnt im März in Braunschweig
Nächsten Monat beginnt vor dem Landgericht Braunschweig ein Prozess mit schweren Vorwürfen des Missbrauchs eines jungen Kindes. Eine Grundschullehrerin aus Goslar und ein ehemaliger Bundestagsabgeordneter müssen sich wegen des sexuellen Missbrauchs eines siebenjährigen Jungen verantworten. Im Mittelpunkt des Verfahrens stehen Vorwürfe von Misshandlungen, der Anfertigung von Fotos und der Verbreitung expliziten Materials.
Die beschuldigte Lehrerin soll ihren eigenen Sohn sexuell missbraucht haben. Laut Staatsanwaltschaft verübte sie an dem Kind Handlungen, fotografierte diese und teilte die Aufnahmen mit dem Mitangeklagten. Der ehemalige Politiker soll den Jungen bei einem Besuch in der Wohnung der Frau missbraucht haben.
Die Lehrerin wird sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen, sexueller Missbrauch von Kindern sowie die Herstellung und Verbreitung kinderpornografischen Materials vorgeworfen. Der Mitangeklagte muss sich wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs von Kindern verantworten. Beide werden vor der 2. Großen Strafkammer des Landgerichts Braunschweig stehen.
Der Prozess ist auf vier Verhandlungstage angesetzt und beginnt am 10. März. Der Fall ergab sich aus Ermittlungen zu Besitz von Kinderpornografie, wobei weitere Details zu möglichen Zusammenhängen nicht bekannt wurden.
Im Verfahren werden Beweise für den Missbrauch, fotografisches Material sowie Kommunikationsdaten der Beschuldigten geprüft. Nach den vier Verhandlungstagen wird ein Urteil erwartet. Das Ergebnis könnte für beide Angeklagten rechtliche und berufliche Konsequenzen haben.
