22 December 2025, 08:57

Schwache Wirtschaft bremst Nachfrage nach Rohstoffen

Ein Fahrrad lehnt an einer Wand aus Ziegeln und Steinen, mit Pflanzen in der Nähe.

Schwache Wirtschaft bremst Nachfrage nach Rohstoffen - Schwache Wirtschaft bremst Nachfrage nach Rohstoffen

Schwache Konjunktur bremst Rohstoffnachfrage

Schwache Konjunktur bremst Rohstoffnachfrage

Schwache Konjunktur bremst Rohstoffnachfrage

  1. Dezember 2025

Der deutsche Rohstoffsektor verzeichnete 2024 einen deutlichen Rückgang. Sowohl die heimische Förderung als auch die Importe gingen im Vergleich zum Vorjahr zurück. Der Einbruch spiegelt die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung wider – besonders bei energierelevanten Rohstoffen.

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Die inländische Förderung von Rohstoffen sank 2024 auf 475 Millionen Tonnen (2023: 534 Millionen Tonnen). Allein die Braunkohleproduktion brach um etwa 10 Prozent ein und lag bei knapp 92 Millionen Tonnen. Auch die Erdgasförderung ging um fast 4 Prozent zurück und belief sich auf 4,7 Milliarden Kubikmeter.

Die Importe entwickelten sich ähnlich und verringerten sich um 2,8 Prozent auf 288 Millionen Tonnen. Besonders stark betroffen waren Energie-Rohstoffe wie Kohle, Öl und Gas. Die schwache Nachfrage aufgrund der wirtschaftlichen Lage trieb den Rückgang voran, obwohl China mit einem Handelsvolumen von 156 Milliarden Euro weiterhin Deutschlands wichtigster Importpartner blieb. Trotz des allgemeinen Rückgangs blieben Sand, Kies und gebrochene Natursteine die nach Menge am meisten geförderten Rohstoffe. Zusammen erreichten sie 2024 ein Volumen von 211 Millionen Tonnen.

Die Zahlen zeigen eine klare Schrumpfung des deutschen Rohstoffsektors im Jahr 2024. Sowohl Förderung als auch Importe gingen zurück, wobei Energie-Rohstoffe am stärksten betroffen waren. Die Daten deuten auf eine konjunkturelle Abschwächung hin – weniger auf Veränderungen in den Handelsbeziehungen.