Sachsen-Anhalt setzt auf Klimaschutz-Beirat für nachhaltige Infrastruktur bis 2030
Mia StollSachsen-Anhalt setzt auf Klimaschutz-Beirat für nachhaltige Infrastruktur bis 2030
Wissenschaftlicher Beirat für Klimaschutz in Sachsen-Anhalt für weitere Amtszeit ab 1. Juli 2026 berufen
Der Wissenschaftliche Beirat für Klimaschutz in Sachsen-Anhalt ist für eine weitere Amtszeit ab dem 1. Juli 2026 wiederbestellt worden. Das Gremium berät die Landesregierung fachlich zu Fragen der nachhaltigen Entwicklung, der Energiewende und des Klimaschutzes. Kürzlich übergab es ein Positionspapier zum Sondervermögen Infrastrukturgesetz (Infra-SVG) an Minister Prof. Dr. Armin Willingmann.
In seiner jüngsten Stellungnahme benennt der Beirat zentrale Schwerpunkte für künftige Investitionen. Dazu zählen moderne Energie- und Wärmesysteme, eine Wasserstoffwirtschaft, emissionsarmer öffentlicher Verkehr sowie nachhaltiges Bauen. Zudem betont das Gremium die Notwendigkeit langfristiger Finanzierung, um widerstandsfähige, leistungsstarke und unabhängige Infrastrukturen aufzubauen.
Die Empfehlungen stimmen mit den Erkenntnissen des Zukunfts- und Klimaschutzkongresses sowie dem Klimaschutz-Fachplan des Landes überein. Durch die Verknüpfung von Infrastrukturausbau, Innovation und Klimaschutz sieht der Beirat Chancen, die wirtschaftliche Zukunft Sachsen-Anhalts zu stärken.
Investitionen sollten vorrangig der Versorgungssicherheit, der Steigerung regionaler Wertschöpfung und der Beschleunigung der Transformation hin zu einer klimafreundlichen Wirtschaft dienen. Der Beirat wird die Umsetzung des Sondervermögens weiterhin wissenschaftlich begleiten, um nachhaltige Effekte für die Infrastruktur und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes zu sichern.
Mit den Vorschlägen will der Beirat eine moderne, nachhaltige Wirtschaft in Sachsen-Anhalt prägen. Durch die Priorisierung von Energiesouveränität, emissionsarmem Verkehr und grünem Bauen strebt das Land an, langfristigen Nutzen aus seinen Investitionen zu ziehen. In der kommenden Amtszeit steht die Umsetzung dieser Empfehlungen im Mittelpunkt.






