19 February 2026, 01:49

Rosenmontag in Halle und Köthen: Sachsen feiert Karneval mit Rekordstimmung und Süßigkeiten-Regen

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines Umzugs in Insterburg am 5. September 1914 mit vielen Menschen, Gebäuden im Hintergrund und Text am unteren Bildrand.

"Die Welt sehnt sich nach Fasching" - Faschingsumzüge - Rosenmontag in Halle und Köthen: Sachsen feiert Karneval mit Rekordstimmung und Süßigkeiten-Regen

Karnevalsfeiern in Sachsen erreichen mit Rosenmontagsumzügen in Halle und Köthen ihren Höhepunkt

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Die beiden Städte bleiben das Herzstück der regionalen Festlichkeiten, unterstützt von Dessau als weiterer zentraler Veranstaltungsort. Die Organisatoren haben großartige Events vorbereitet, doch steigende Sicherheitsanforderungen sorgen für Bedenken hinsichtlich künftiger Feiern.

Halle und Köthen führen die Feierlichkeiten mit ihren traditionellen Umzügen an. Das diesjährige Motto in Halle lautet "Neue Besen kehren gut – Vollgas voran!", während sich die Wagen in Köthen unter dem Thema "Das Universum sehnt sich nach Karneval – KUKAKÖ ist überall!" präsentieren. Nach den Umzügen erwarten die Besucher in beiden Städten Unterhaltungsprogramme auf den Marktplätzen.

Halle wird wie jedes Jahr rund 12.000 Kilogramm Süßigkeiten ins Publikum werfen – eine langjährige Tradition. Dessau veranstaltet ebenfalls einen großen Umzug und festigt damit seinen Ruf als Karnevalshochburg neben Köthen.

Der Landeskarnevalsverband Sachsen vereint 187 Mitgliedsgruppen mit etwa 19.000 aktiven Teilnehmern. Doch die Organisatoren warnen, dass verschärfte Sicherheitsvorschriften die Vereine in den kommenden Jahren vor Herausforderungen stellen könnten. Laut Verband sind zudem 192 angeschlossene Vereine mit rund 16.000 Mitgliedern registriert – ein Beleg für das Ausmaß der Veranstaltung.

Die Umzüge bilden den Höhepunkt des Karnevals in Sachsen und ziehen tausende Zuschauer an. Mit Süßigkeiten, thematisch gestalteten Wagen und Live-Unterhaltung dauern die Feiern bis in den Abend an. Doch die steigenden Sicherheitskosten könnten kleinere Vereine langfristig vor Probleme stellen, die Traditionen aufrechtzuerhalten.