Riesiger Schelladler „Alaska“ nach spektakulärer Flucht wieder sicher
Ekkehard ScheelRiesiger Schelladler „Alaska“ nach spektakulärer Flucht wieder sicher
Riesiger Megabad "Alaska" wiederaufgetaucht: So unterscheidet er sich von Tauben
Löwe oder Wildschwein – bei Tier-Sichtungen gab es bereits Verwechslungen. Hier erfahren Sie, wie Sie entflohene Adler sicher von einer Stadttaube unterscheiden können!
Ein seltener Schelladler mit Namen Alaska ist nach seiner Flucht aus einem Falknereizentrum in Niedersachsen wieder sicher eingefangen worden. Der Vogel, eine der größten Adlerarten der Welt, war seit Sonntag vermisst worden, wurde aber am Mittwoch in der Nähe eines Minigolfplatzes in Bad Sachsa entdeckt. Anders als gewöhnliche Stadttauben fällt dieser bedrohte Adler durch seine imposante Größe und markante Zeichnung auf.
Alaska, ein weiblicher Schelladler, war am Sonntag aus dem Harzer Falkenhof in Bad Sachsa verschwunden. Mit einem Gewicht von 7 bis 9 Kilogramm und einer Flügelspannweite von 2,80 Metern übertrifft sie eine durchschnittliche Stadttaube bei Weitem, die gerade einmal 180 bis 370 Gramm wiegt. Ihr massiver gelber Schnabel, die schwarz-weißen Streifen an den Flügeln und die weißen Schwanzfedern machen sie auf Anhieb erkennbar.
Alaska befindet sich nun wieder in fachkundiger Obhut im Harzer Falkenhof. Ihre Wiederergreifung sichert den Schutz einer bedrohten Art, die durch ihre beeindruckende Größe und ihr auffälliges Erscheinungsbild besticht. Der Vorfall unterstreicht die Herausforderungen, die mit der Haltung von Greifvögeln in ungewohnter Umgebung verbunden sind.
