05 June 2026, 12:33

Rheydts Kirche erwacht nach Jahren des Verfalls zu neuem Leben

Übergabe des Schecks an den Bauverein Ev. Hauptkirche Rheydt e.V. - Volksbank spendet für ein Stück Zuhause

Rheydts Kirche erwacht nach Jahren des Verfalls zu neuem Leben

Rheydts historisches Wahrzeichen: Die Kirche nimmt langsam wieder Gestalt an

Nach Jahren des Verfalls erhält Rheydts denkmalgeschützte Kirche allmählich ihr altes Aussehen zurück. Der einst einsturzgefährdete Turm ist nun wiederhergestellt – doch der Rest des Gebäudes bedarf dringend weiterer Sanierungsarbeiten. Ehrenamtliche Helfer und lokale Unterstützer treiben die Reparaturen voran, gefördert durch langjährige Spenden einer Regionalbank.

Die Probleme begannen im November 2021, als der Turm wegen statischer Mängel abgebaut werden musste. Seitdem arbeiten Freiwillige unermüdlich daran, das Bauwerk zu erhalten – und erhalten dafür Lob von der genossenschaftlichen Bank, die das Projekt unterstützt. Die Volksbank im Rheinland eG, die bereits zum fünften Mal in Folge 2.000 Euro spendet, sieht darin eine Verwirklichung ihres Gründungsauftrags: Gemeinden dabei zu helfen, Eigeninitiative zu ergreifen.

Der Bauverein will nun die Sanierung der Ost-, Süd- und Westfassaden beschleunigen, mit dem Ziel, die Arbeiten bis Ende Juni abzuschließen. Allerdings wird das Gerüst erst zwei Monate nach der Vergabe des Auftrags an eine Baufirma aufgestellt. Um die Spendenbereitschaft aufrechtzuerhalten, suchen die Organisatoren nach einem neuen, prägnanten Motto für ihre Sammelaktion.

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Jede Unterstützung zählt – sei es durch jährliche Mitgliedschaften oder kleine Beträge ab fünf Euro. Um zusätzliche Mittel zu beschaffen, hat der Verein sogar eine kreative Lösung gefunden: Gemeinsam mit einem Winzer von der Mosel wird ein eigener, mit dem Kirchenprojekt brandmarkter Riesling verkauft.

Zwar thront der Turm wieder über der Kirche, doch bis zur vollständigen Restaurierung ist es noch ein weiter Weg. Das Projekt ist auf anhaltende Spenden und ehrenamtliches Engagement angewiesen, um die ausstehenden Arbeiten abzuschließen. Ohne weitere Unterstützung bleibt die Zukunft dieses Denkmals ungewiss.

Quelle