21 March 2026, 06:25

"Rehné": Der einsame Hirsch, der an der A7 bei Soltau zu Hause ist

Ein Hirsch überquert eine Straße vor einem Haus, mit einem geparkten Auto auf der rechten Seite und Grünpflanzen und Mülltonnen im Hintergrund.

Tierattraktion auf der A7: Hunderte Anrufe wegen Hirsch - "Rehné": Der einsame Hirsch, der an der A7 bei Soltau zu Hause ist

Ein junger Hirsch, von Einheimischen "Rehné" getauft, ist inzwischen eine vertraute Erscheinung in der Nähe der Autobahn A7 bei Soltau. Das Tier, das Schätzungen zufolge etwa drei Jahre alt ist, wird seit über zwei Jahren regelmäßig gesichtet. Autofahrer beobachten es oft beim Grasen nahe der Ausfahrt Soltau-Süd in Richtung Hannover.

Der Hirsch hat sich offenbar an den Lärm und das Treiben des vorbeirauschenden Verkehrs gewöhnt. Anders als die meisten Rehe hält er sich in der Nähe der vielbefahrenen Straße auf, ohne Anzeichen von Stress zu zeigen. Wildtierexperten betonen, dass er stets allein bleibt und bisher nicht auf Partnersuche gesichtet wurde.

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Die Behörden haben bereits Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit der Autofahrer zu gewährleisten. In Kürze werden Warnschilder entlang des Autobahnabschnitts aufgestellt, in dem der Hirsch am häufigsten auftaucht. Die Polizei rät zudem den Fahrern, nicht abrupt zu bremsen oder anzuhalten, falls sie ihm begegnen.

Wildunfälle stellen in Deutschland ein wachsendes Problem dar. In den vergangenen fünf Jahren starben zusätzlich zu den üblichen 1,5 Millionen jährlichen Vorfällen weitere 450.000 Tiere auf Autobahnen. Niedersachsen, wo Rehné lebt, gehört zu den am stärksten betroffenen Regionen – neben Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. Bisher war der Hirsch jedoch in keinen Unfall verwickelt.

Der Hirsch lebt weiterhin unauffällig in der Nähe der Autobahn, ohne Probleme zu verursachen. Die Warnschilder sollen die Risiken sowohl für die Autofahrer als auch für das Tier verringern. Vorerst bleibt Rehné eine einsame, aber markante Erscheinung entlang der A7.

Quelle