RegioBus-Netz bleibt 2025 stabil – doch 2027 kommt die große Finanzreform
Ekkehard ScheelRegioBus-Netz bleibt 2025 stabil – doch 2027 kommt die große Finanzreform
RegioBus-Verbindungen bleiben im nächsten Jahr unverändert – alle 35 Linien werden weiterbetrieben
Das Netz verbindet wichtige Verkehrsknotenpunkte, mittelgroße Zentren und lokale Gemeinden, insbesondere in Regionen ohne Bahnanschluss. Die Finanzierung dieser Verbindungen basiert derzeit auf einem Umlageverfahren, das von kreisfreien Städten und Landkreisen erhoben wird.
Der Regionalverband hatte zuvor erwogen, im Rahmen von Sparmaßnahmen einzelne Buslinien zu streichen. Nun wurde jedoch beschlossen, das gesamte Netz auch im kommenden Jahr aufrechtzuerhalten. Die jährlichen Betriebskosten für alle RegioBus-Linien belaufen sich auf etwa 116 Millionen Euro.
Ab 2027: Neues Finanzierungsmodell mit gemeinsamer Kostentragung Ab 2027 löst ein einheitliches Finanzierungssystem das bisherige Umlagemodell ab. Dabei werden etwaige Defizite gemeinsam von der Regionalverwaltung, den Landkreisen und Städten getragen. Zudem wird der Regionalverband die Linien regelmäßig überprüfen und bei Bedarf an die sich ändernden Anforderungen anpassen.
Während lokale Busverbindungen direkt von den Kommunen finanziert werden, überqueren RegioBus-Linien Kreisgrenzen und stellen so wichtige überregionale Verbindungen sicher.
Fazit: Stabilität für Fahrgäste, faire Kostenverteilung ab 2027 Die Beibehaltung aller RegioBus-Linien garantiert den Fahrgästen im nächsten Jahr unveränderte Angebote. Ab 2027 sorgt das neue Finanzierungsmodell für eine gerechtere Verteilung der Kosten auf alle beteiligten Gebietskörperschaften. Regelmäßige Überprüfungen sollen zudem sicherstellen, dass das Netz an die sich wandelnden Mobilitätsbedürfnisse angepasst wird.






