Rautheim-Möncheberg: Wohnungsbau und Straßenbahnprojekt drohen zu scheitern
H.-Dieter HuhnRautheim-Möncheberg: Wohnungsbau und Straßenbahnprojekt drohen zu scheitern
Wohnungsbau in Rautheim-Möncheberg: Weitere Verzögerungen drohen
Das geplante Wohnprojekt mit 800 Einheiten in Rautheim-Möncheberg steht vor weiteren Verzögerungen. Das Vorhaben liegt weiterhin auf Eis, da der Bau der Straßenbahnlinie in der Schwebe ist. Stadtvertreter warnen, dass steigende Kosten die Zeitpläne noch weiter nach hinten verschieben könnten.
Die neue 3,5 Kilometer lange Straßenbahnstrecke von der Helmstedter Straße nach Rautheim sollte ursprünglich 52,4 Millionen Euro kosten. Doch ähnliche Projekte in der Region verzeichnen deutliche Kostensteigerungen. Die Erweiterung des Schienennetzes in Volkmarode-Ost beläuft sich mittlerweile auf rund 58 Millionen Euro – mehrere Zehnmillionen mehr als zunächst veranschlagt.
Die Grünen äußerten Bedenken hinsichtlich möglicher Kostenexplosionen bei der Verlängerung nach Rautheim. Die Stadtverwaltung räumte ein, dass Preisanstiege nicht ausgeschlossen werden können. Da ein Baubeginn in naher Zukunft unwahrscheinlich ist, gerät auch der geplante Starttermin 2028 ins Wanken.
Straßenbahnausbau und Wohnungsbauprojekt sind eng miteinander verknüpft. Die örtlichen Gremien entscheiden, wann die Arbeiten beginnen können. Eine Mehrheit könnte zwar noch den Zeitplan für das Möncheberg-Projekt neu festlegen, doch beide Vorhaben bleiben vorerst auf Eis.
Die Zukunft des Wohnungsbaus mit 800 Einheiten und der Straßenbahnstrecke hängt von politischen und finanziellen Weichenstellungen ab. Ohne konkreten Baubeginn verbleibt das Projekt in der Warteschleife. Steigende Kosten und die anstehenden Beratungen im Stadtrat werden die nächsten Schritte für beide Vorhaben prägen.
