Raketen und Böller fliegen wieder: Silvester-Verkauf in Niedersachsen und Bremen gestartet
Mia StollFeuerwerksverkauf gestartet - Lange Schlangen in den Geschäften - Raketen und Böller fliegen wieder: Silvester-Verkauf in Niedersachsen und Bremen gestartet
Feuerwerk, Raketen und Böller kehren vor Silvester in Niedersachsen und Bremen zurück
Pünktlich zum Jahreswechsel sind Feuerwerkskörper, Raketen und Knaller wieder in den Regalen von Niedersachsen und Bremen erhältlich. Viele Geschäfte öffneten früh, einige begannen den Verkauf bereits um Mitternacht. In Meppen und Bremerhaven bildeten sich Schlangen, da Kunden sich rechtzeitig vor den Feierlichkeiten eindecken wollten.
In Meppen plante ein junger Mann, zwischen 500 und 600 Euro für Feuerwerk auszugeben. Er rechnete mit vielen niederländischen Käufern, da die Niederlande ab dem nächsten Jahr den privaten Verkauf von Feuerwerk verbieten wollen. Der frühe Ansturm zeigte die hohe Nachfrage.
Unterdessen versammelten sich in Bremerhaven bereits in der Nacht Menschen vor einem Feuerwerkshersteller. Sie warteten darauf, dass der Verkauf am Morgen beginnen würde, um sich ihre Einkäufe zu sichern. Viele Käufer betonten die Begeisterung der Kinder, wenn Raketen den Nachthimmel erleuchten. Der Verkauf von Feuerwerk bleibt jedoch ein umstrittenes Thema. Befürworter eines Verbots sind unter anderem Polizeigewerkschaften, Umweltschutzorganisationen und Gesundheitsverbände. Das Bündnis #BöllerCiao, das von 2,3 Millionen Unterschriften unterstützt wird, fordert strengere Regeln. Gegner – darunter die Feuerwerksindustrie und laut Umfragen 69 bis 84 Prozent der Bevölkerung – möchten die Tradition erhalten.
Die Geschäfte in Niedersachsen und Bremen haben nun ihre Türen für den Silvesterverkauf geöffnet. Trotz anhaltender Debatten über die Regulierung von Feuerwerk kaufen die Menschen in großen Mengen ein. Die Tradition lebt weiter, doch künftige Einschränkungen könnten das Gesicht der Feiern verändern.
