17 January 2026, 13:47

Radschnellweg zwischen Braunschweig und Salzgitter bleibt weiter in der Warteschleife

Eine vielbefahrene Straße mit Autos und Motorrädern, eine Brücke im Hintergrund, Strommasten mit Drähten, Laternen, Gebäude und ein bewölkter Himmel.

Radschnellweg zwischen Braunschweig und Salzgitter bleibt weiter in der Warteschleife

Die Pläne für eine schnelle Radverkehrsverbindung zwischen Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel ziehen sich bereits seit Jahren hin. Trotz anfänglicher Begeisterung gab es immer wieder Verzögerungen – eine endgültige Entscheidung über die genaue Trassenführung steht noch aus. Beamte hoffen nun, bis Ende 2026 voranzukommen, doch wichtige Schritte sind noch nicht erledigt.

Das Projekt startete mit einer Bürgerbeteiligung, bei der über 300 Routenvorschläge eingingen – weit mehr als erwartet. Diese Flut an Ideen bremste den Bewertungsprozess und verschob die Zeitpläne. Erst im Oktober 2025 wurde ein Planungsbüro beauftragt, nachdem Engpässe auf dem Markt und gebundene Bundesmittel die Verhandlungen verzögert hatten.

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Die Strecke ist als Y-förmige Verbindung konzipiert: Sie beginnt in Braunschweig und verzweigt sich dann in Richtung Salzgitter und Wolfenbüttel. Bis zum zweiten Quartal 2026 wollen die Verantwortlichen die drei vielversprechendsten Optionen eingrenzen. Vor der Sommerpause desselben Jahres sind öffentliche Veranstaltungen geplant, um erste Erkenntnisse zu diskutieren. Falls alles nach Plan verläuft, sollen die kommunalen Gremien bis Ende 2026 über die finale Route abstimmen. Der letzte offizielle Stand stammt jedoch aus dem August – der aktuelle Status bleibt unklar. Weder ein Termin für eine Bekanntgabe steht fest, noch hat sich eine der Städte bisher auf eine bevorzugte Variante festgelegt.

Die Radschnellverbindung schwebt weiterhin in der Schwebe: Die Bewertungen laufen noch, und konkrete Entscheidungen fehlen. Die Bürgerbeteiligung soll 2026 wiederaufgenommen werden, doch die Fertigstellung des Projekts hängt weiterhin davon ab, die anhaltenden Verzögerungen zu überwinden. Eine endgültige Abstimmung in den lokalen Räten ist nun für das Jahresende vorgesehen.