12 December 2025, 08:54

Protest gegen Rheinmetall: Aktivist:innen besprühen Osnabrücker Kriegsdenkmal

Eine Gruppe von Menschen, die auf einer Straße protestieren und Plakate halten, mit Gebäuden, Bäumen und Laternen im Hintergrund unter einem klaren Himmel.

Protest gegen Rheinmetall: Aktivist:innen besprühen Osnabrücker Kriegsdenkmal

Überschrift: Protest gegen Rüstung an Kriegsdenkmal

Vorspann: Aktivist:innen haben das Kriegsdenkmal Heger Tor in Osnabrück umgewidmet. Sie demonstrieren damit gegen einen geplanten Rheinmetall-Standort.

Artikeltext: Aktivist:innen der Gruppe Rausmetall haben in Osnabrück ein historisches Kriegsdenkmal mit Graffiti besprüht, um gegen den Rüstungskonzern Rheinmetall zu protestieren. Die Schmierereien am Heger Tor, einem bekannten Wahrzeichen der Stadt, enthalten auch eine Anspielung auf die Forderung von Verteidigungsminister Boris Pistorius, Deutschland bis 2029 "kriegsbereit" zu machen. Die Stadt hat die Aktion inzwischen verurteilt und ein Strafverfahren eingeleitet.

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Ziel des Protests war das Heger Tor, auch als Waterloo-Tor bekannt, das die Aktivist:innen wegen seiner symbolischen Bedeutung auswählten. Wie Sascha Bachmann, Mitglied von Rausmetall, erklärte, biete der prominente Standort eine wirksame Plattform für ihre Botschaft. Die Parole "Rausmetall" wurde neben einer Kritik an den Aufrüstungsplänen von Minister Pistorius aufgesprüht.

Der Protest hinterlässt Spuren – sowohl am Denkmal als auch in der Debatte um die Aufrüstung. Die Osnabrücker Behörden stehen nun vor den Kosten für die Restaurierung und verfolgen rechtliche Schritte gegen die Aktivist:innen. Gleichzeitig deutet die vorläufige Aussetzung des Rheinmetall-Projekts am VW-Standort darauf hin, dass die Kampagne zumindest eines ihrer kurzfristigen Ziele erreicht hat.