Polizei Verden stärkt Demokratie durch Partnerschaft mit Gedenkstätte
Lidia HartungPolizei Verden stärkt Demokratie durch Partnerschaft mit Gedenkstätte
Die Polizeiinspektion Verden/Osterholz hat ihr Engagement für demokratische Werte durch eine Partnerschaft mit der Gedenkstätte Wilhelmine Kaserne verstärkt. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, das Bewusstsein der Beamten für historische Ungerechtigkeiten und heutige Herausforderungen zu schärfen. Die Gedenkstätte dokumentiert die Zwangsarbeit von KZ-Häftlingen während des Zweiten Weltkriegs und fördert gleichzeitig Dialog und Bildung.
Seit 2018 unterhält die Polizeiinspektion ein Integrationsteam, das die demokratische Widerstandsfähigkeit innerhalb der eigenen Reihen stärken soll. Die Gruppe, die nun unter dem Namen DemokratieWerk firmiert, hat Fortbildungstage, Schulungen und Projekte organisiert, um diese Grundsätze zu verankern.
Die neue Vereinbarung mit dem Dokumentations- und Lernzentrum Wilhelmine Kaserne wird diese Bemühungen ausbauen. Besuche der Gedenkstätte und die Teilnahme an ihren Seminaren bieten den Beamten eine intensivere Erfahrung als die herkömmliche interne Ausbildung. Die Programme konzentrieren sich auf den Widerstand gegen Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus und verknüpfen historische Lehren mit aktuellen polizeilichen Herausforderungen.
Die Partnerschaft wird die bildungsbezogenen Ressourcen der Gedenkstätte in die Polizeiausbildung einbinden. Die Beamten setzen sich direkt mit historischen Berichten über Zwangsarbeit und Unterdrückung auseinander. Diese Zusammenarbeit soll ihnen tiefere Einblicke vermitteln, um demokratische Werte in ihrem Berufsalltag zu wahren.
