05 February 2026, 11:15

Polizei Niedersachsen fordert 5 Euro pro Stunde für Nacht- und Feiertagsdienste

Ein Polizist in schwarzer Uniform und Mütze steht auf einer Straße in Berlin umgeben von Absperrbaken, Fahrrädern, Laternenpfählen, Bäumen und Gebäuden, im Hintergrund ein Uhrenturm und ein klarer blauer Himmel.

Polizei Niedersachsen fordert 5 Euro pro Stunde für Nacht- und Feiertagsdienste

Die Gewerkschaft der Polizei Niedersachsen (DPolG) fordert höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für Beamte im Land. Im Mittelpunkt ihrer Forderungen stehen höhere Zuschläge für Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste. Zudem verlangt die Gewerkschaft eine Aufwertung von Führungspositionen sowie mehr Mittel für die Ausstattung der Behörden.

Aktuell erhalten Polizistinnen und Polizisten in Niedersachsen je nach Besoldungsgruppe und Dienstjahre zwischen 2,50 und 3 Eur pro Stunde für Belastungszeiten. Die DPolG fordert nun eine pauschale Erhöhung auf 5 Euro pro Stunde für Nacht- und Feiertagsarbeit. Begründet wird dies mit den besonderen Anforderungen im Streifendienst, bei Einsatzhundertschaften und in der Bereitschaftspolizei.

Darüber hinaus schlägt die Gewerkschaft ein besoldungsrechner mit regelmäßigen Überprüfungen vor, um die Bezahlung an veränderte Arbeitsbedingungen anzupassen. Neben den Lohnforderungen drängt sie die Landesregierung, in moderne Ausstattung zu investieren und im Rahmen der Haushaltsverhandlungen mehr Personal einzustellen.

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Ein weiterer zentraler Punkt ist die Höhergruppierung von Führungspositionen in die Besoldungsgruppe A 12. Die DPolG argumentiert, dass dies der gestiegenen Verantwortung dieser Rollen gerecht werde. Mit diesen Maßnahmen soll dem Fachkräftemangel begegnet und der Polizeiberuf attraktiver gestaltet werden.

Die Vorschläge der Gewerkschaft zielen sowohl auf die Vergütung als auch auf die Arbeitsbedingungen der Beamtinnen und Beamten ab. Falls umgesetzt, würden sie die Zuschläge für Belastungszeiten erhöhen und die Karrierechancen verbessern. Nun wartet die DPolG auf eine Reaktion der Landesregierung in den anstehenden Verhandlungen.