Politische Graffiti am Göttinger Rathaus: Staatsschutz ermittelt wegen Nahost-Bezugs
Lidia HartungPolitische Graffiti am Göttinger Rathaus: Staatsschutz ermittelt wegen Nahost-Bezugs
Neues Rathaus in Göttingen mit politisch motivierten Graffiti beschmiert
Am Montagnachmittag wurde das Neue Rathaus in Göttingen mit politisch aufgeladenen Graffiti entdeckt. Die Sachbeschädigung ereignete sich vermutlich zwischen dem 30. Januar und dem 2. Februar 2026. Die Schmierereien wurden an der östlichen Gebäudeseite in der Nähe des Parkhausausgangs bemerkt. Die Behörden vermuten einen gezielten Akt mit Bezug zu den anhaltenden Konflikten im Nahen Osten.
Die Graffiti entstanden zwischen 13:00 Uhr am 30. Januar und 13:00 Uhr am 2. Februar. Sie befinden sich an der Ostwand des Neuen Rathauses, die zur Sternstraße hin ausgerichtet ist, und sind von den umliegenden Gebäuden aus deutlich sichtbar. Die Botschaften beziehen sich auf Widerstandsbewegungen und militärische Spannungen im Nahen Osten, was auf ein mögliches politisches Motiv hindeutet.
Bisher gibt es keine Verdächtigen oder Hinweise darauf, wie die Tat ausgeführt wurde. Die Zuständigkeit für den Fall hat inzwischen die Staatsschutzkommission übernommen. Die Polizei bittet Zeugen, die in dem genannten Zeitraum verdächtige Aktivitäten in der Nähe des Rathauses beobachtet haben, sich zu melden.
Hinweise können an die Göttinger Polizei unter der Telefonnummer +49 551 491-2115 gerichtet werden. Das Ausmaß der Schäden ist noch unklar, und es liegen keine weiteren Updates zum Stand der Ermittlungen vor.
Die Graffiti bleiben vorerst bestehen, während die Ermittlungen andauern. Die Behörden konzentrieren sich dabei auf die politischen Untertöne und mögliche Verbindungen zu den übergeordneten Konflikten. Personen mit relevanten Informationen werden aufgefordert, die laufenden Ermittlungen zu unterstützen.
