22 December 2025, 01:55

POL-OS: Osnabrück: Abschlussveranstaltung des Projekts "Zusammen Sicherheit schaffen - Muslimische Jugend trifft Polizeibeamte"

Eine Gruppe von Menschen zu Pferd mit Schwertern in der Vordergrund, Gras im Vordergrund und Bäume, Gebäude und Himmel im Hintergrund.

POL-OS: Osnabrück: Abschlussveranstaltung des Projekts "Zusammen Sicherheit schaffen - Muslimische Jugend trifft Polizeibeamte"

POL-OS: Osnabrück: Abschlussveranstaltung des Projekts „Gemeinsam Sicherheit schaffen – Muslimische Jugend trifft auf Polizist:innen“

Polizeidirektion Osnabrück – Osnabrück – Die Muslimische Jugendgemeinschaft Osnabrück Land (Mujos e.V.) hat mit einer Abschlussveranstaltung ihr zweijähriges Projekt „Gemeinsam Sicherheit schaffen – Muslimische Jugend trifft auf Polizist:innen“ beendet. Am 18. November 2025 ging die Initiative mit dem Appell zu Folgeprojekten zu Ende. Workshops, Dialoge und gemeinsame Aktivitäten hatten seit 2023 Brücken zwischen jungen Muslim:innen und der Polizei gebaut – und damit Vorurteile abgebaut sowie das Vertrauen in die Sicherheitsbehörden gestärkt.

Das Pilotprojekt, das die Muslimische Jugendgemeinschaft Osnabrück Region (Mujos e.V.) in Kooperation mit der Osnabrücker Polizei ins Leben gerufen hatte, setzte von Anfang an auf direkten Austausch. In drei Phasen nahmen rund 150 junge Muslim:innen an Seminaren, Übungen und informellen Gesprächen mit Beamt:innen teil. Ziel war es, Missverständnisse zu verringern und wechselseitiges Verständnis für demokratische Werte, bürgerliches Engagement und die Arbeit der Polizei zu fördern.

Gefördert wurde das Vorhaben vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), das damit einen Beitrag zur Überwindung von Klischees auf beiden Seiten leistete. Die Teilnehmer:innen berichteten von neuen Perspektiven auf gesellschaftliche Verantwortung und die Herausforderungen im Polizeialltag. Gleichzeitig betonten die Beamt:innen, wie sehr sie die Lebensrealitäten und Anliegen junger Muslim:innen in der Region nun besser nachvollziehen könnten.

Bei der Abschlussfeier dankte Friedo de Vries, Präsident der Polizeidirektion Osnabrück, allen Beteiligten für ihr Engagement. Das Projekt habe die Integration gestärkt und gelebte Toleranz gefördert, so de Vries. Viele ehemalige Teilnehmer:innen sprachen sich dafür aus, die Arbeit fortzuführen. Tatsächlich übernimmt das Bundeskriminalamt (BKA) die Federführung für ein Folgeprojekt, das 2026 an den Erfolg anknüpfen soll. Zu den Gästen der Veranstaltung zählten auch die Projektkoordinatorin Dua Zeitun und der Osnabrücker Oberbürgermeister – ein Zeichen für die lokale wie überregionale Bedeutung der Initiative.

Mit dem Ende der aktuellen Phase 2025 ist das Projekt jedoch nicht abgeschlossen: Unter Schirmherrschaft des BKA laufen bereits die Planungen für 2026. Im Mittelpunkt steht weiterhin, die entstandenen Netzwerke zu festigen und jungen Menschen wie Polizist:innen weitere Lern- und Begegnungsmöglichkeiten zu bieten.

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