Piotr Lawitzki verlässt MTV Soltau nach vier erfolgreichen Jahren als Cheftrainer
Mia StollPiotr Lawitzki verlässt MTV Soltau nach vier erfolgreichen Jahren als Cheftrainer
Piotr Lawitzki wird am Ende der Saison sein Amt als Cheftrainer der ersten Herrenmannschaft von MTV Soltau niederlegen. Sein Abschied markiert das Ende einer vierjährigen Amtszeit, in der der Aufstieg in die Landesliga gelang. Der Verein steht nun vor einer Phase des Umbruchs, in der sich sowohl die Trainerstruktur als auch die Mannschaftsaufstellung verändern werden.
Lawitzki übernahm im Juli 2020 die Leitung bei MTV Soltau. Unter seiner Führung schaffte das Team in der vergangenen Saison den Aufstieg in die Landesliga. Ein besonderer Höhepunkt war für ihn der Derby-Sieg in Schneverdingen vor 1.000 Zuschauern – ein Moment, den er als "unvergesslich" bezeichnete.
Seine Entscheidung, den Verein zu verlassen, folgt auf anhaltende Herausforderungen. Schlechte Rahmenbedingungen wie häufig gesperrte Rasenplätze und begrenzte Trainingsmöglichkeiten sollen seine Wahl beeinflusst haben. Zudem betonte Lawitzki, dass er jüngeren Trainern Platz machen möchte, um seinem aktuellen Co-Trainer Timo Sonnenberg die Möglichkeit zu geben, die zukünftige Ausrichtung des Teams zu prägen.
Sonnenberg hat bereits signalisiert, dass er bereit ist, in der nächsten Saison die Rolle des Cheftrainers zu übernehmen, konkretisierte jedoch noch keine Forderungen oder notwendigen Veränderungen. Unklar bleibt, wer während der Sommerpause die Fußballabteilung leiten oder als Hauptansprechpartner für Sonnenberg fungieren wird.
Für die Zukunft zeigt sich Lawitzki offen für neue Aufgaben. Er ist bereit, mit anderen Vereinen über mögliche Positionen zu sprechen, und schließt nicht aus, in einigen Jahren wieder im Jugendbereich als Trainer tätig zu werden.
Lawitzkis Abgang leitet eine neue Ära für MTV Soltau ein, in der mit Anpassungen im Trainerteam und strukturellen Veränderungen zu rechnen ist. Der Verein muss nun Führungslücken schließen und die Infrastruktur verbessern, um die Zukunft zu stabilisieren. Seine nächsten Schritte könnten eine Rückkehr zum Training sein – sei es bei einem anderen Verein oder in der Nachwuchsförderung.
