Pesićs Abschied: Bayern gegen ALBA im historischen Basketball-Finale
Die Basketball-Finalserie zwischen dem FC Bayern München und ALBA Berlin markiert das Ende von Svetislav Pesićs Trainerlaufbahn. Zum siebten Mal treffen die beiden Teams in einem Meisterschafts-Endspiel aufeinander – ein neuer Rekord. Pesić, der den FC Bayern zweimal trainierte und zehn Jahre in München lebte, wird nach dieser Saison in den Ruhestand gehen.
Bisher dominierte der FC Bayern München die Playoffs. Das Team gewann sowohl die Viertelfinale als auch die Halbfinale ohne eine einzige Niederlage. Gegner ALBA Berlin geht mit Selbstvertrauen in die Finalserie, nachdem es Brose Bamberg in einem fünf Spiele dauernden Halbfinale besiegte.
Pesić ist mit beiden Vereinen eng verbunden. Von 1993 bis 2000 coachte er ALBA Berlin und holte vier deutsche Meistertitel sowie den Korać-Cup. Nun, in seiner zweiten Amtszeit als Cheftrainer des FC Bayern, trifft er in seiner letzten Serie als Trainer auf seinen ehemaligen Klub.
Die Finalserie wird im „Best-of-Five“-Modus ausgetragen. Die ersten beiden Spiele finden in München statt, das dritte in Berlin. Bayerns Kapitän Vladimir Lučić betont, dass Pesićs Abschied zusätzliche Motivation schafft, die Meisterschaft zu gewinnen. ALBA Berlins Malte Delow hingegen will mit hoher Intensität in die Serie starten, um den FC Bayern zu überraschen.
Die Finalserie entscheidet nicht nur über den Saison-Champion, sondern schließt auch ein bedeutendes Kapitel des deutschen Basketballs ab: Pesić beendet nach einer langen und erfolgreichen Karriere seine Trainertätigkeit. Am Ende wird sich zeigen, ob der FC Bayern eine perfekte Playoff-Bilanz vollendet oder ob ALBA Berlin einen weiteren Titel holt.






