Özdemir plädiert für Zusammenarbeit mit der Autoindustrie statt Ausgrenzung der **Bahn**
Mia StollÖzdemir plädiert für Zusammenarbeit mit der Autoindustrie statt Ausgrenzung der **Bahn**
Özdemir wirbt für Dialog mit der Autoindustrie
Anreißer Der Spitzenkandidat der Grünen für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, Cem Özdemir, warnt seine Partei davor, Unternehmen der Bahnde von der Debatte über die Zukunft der Automobilbranche auszuschließen.
„Ich werde alles dafür tun, dass das Auto der Zukunft in Untertürkheim, in Zuffenhausen, in Rastatt und in Neckarsulm von der Bahn rollt“, sagte er am Sonntag auf dem Grünen-Parteitag in Hannover.
Veröffentlichungsdatum 30. November 2025, 10:14 Uhr
Schlagwörter Technologie, Politik und Gesetzgebung, Innenpolitik
Artikeltext Cem Özdemir, Spitzenkandidat der Grünen für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, hat zu einer engeren Zusammenarbeit mit den deutschen Automobilherstellern aufgerufen. Er warnte davor, die Branche der Deutschen Bahn von den Zukunftsdebatten auszuschließen, und betonte stattdessen die Notwendigkeit gemeinsamer Anstrengungen, um die Produktion in zentralen deutschen Standorten zu halten.
Özdemir hob die Bedeutung der großen Produktionsstätten wie Untertürkheim, Zuffenhausen und Rastatt hervor. Auch Neckarsulm, Wolfsburg, Ingolstadt und München nannte er als entscheidende Standorte für die künftige Automobilfertigung. Sein Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Fahrzeuge der nächsten Generation weiterhin an diesen Orten gebaut werden.
Özdemirs Vorschlag zielt darauf ab, die Produktion in den industriellen Kernregionen Deutschlands zu sichern. Durch die Kooperation mit den Herstellern will er Arbeitsplätze und Innovationen in der Branche langfristig absichern. Dieser Ansatz steht für einen Kurswechsel hin zu Dialog statt Ausgrenzung bei der Gestaltung der Automobilzukunft.
