Osnabrücker Polizei startet fünfte "Woche der Demokratie" gegen Rassismus und Extremismus
Ekkehard ScheelOsnabrücker Polizei startet fünfte "Woche der Demokratie" gegen Rassismus und Extremismus
Polizeidirektion Osnabrück veranstaltet vom 16. bis 20. März 2026 die fünfte "Woche der Demokratie"
Vom 16. bis 20. März 2026 findet in der Polizeidirektion Osnabrück zum fünften Mal die "Woche der Demokratie" statt. Rund 3.000 Beschäftigte kommen dabei zusammen, um demokratische Werte zu stärken und extremistischen Ansichten entgegenzutreten. Die Veranstaltung fällt zeitlich mit den Internationalen Wochen gegen Rassismus zusammen und steht unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus".
Das einwöchige Programm umfasst Workshops, Diskussionsrunden und Bildungsformate. Im Mittelpunkt stehen historische Verantwortung sowie aktuelle Themen – darunter Besuche an Gedenkstätten und ein Stadtrundgang zur queeren Geschichte. Interaktive Angebote wie ein Escape Room und eine partizipative "Mauerbau"-Aktion sollen zudem die aktive Auseinandersetzung fördern.
Polizeiliche Einsätze laufen während der Veranstaltung wie gewohnt weiter. Sprecherin Laura-Christin Brinkmann betonte, dass die Achtung der Menschenwürde zentraler Bestandteil der polizeilichen Arbeit bleibe. Die Initiative sei ein wichtiger Baustein der Direktion, um Extremismus vorzubeugen und kritische Reflexion zu fördern.
In den vergangenen drei Jahren hat keine andere Polizei- oder Sicherheitsbehörde in Niedersachsen eine vergleichbare interne Veranstaltung zu Demokratie und Rassismus durchgeführt. Das Osnabrücker Programm hebt sich als gezielte Maßnahme hervor, um polizeiliches Handeln mit demokratischen Grundsätzen in Einklang zu bringen.
Die "Woche der Demokratie" richtet sich vom 16. bis 20. März an nahezu alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und verbindet historische Lehren mit heutigen Herausforderungen – ohne den regulären Polizeidienst zu beeinträchtigen. Ziel ist es, das demokratische Bewusstsein innerhalb der Behörde zu schärfen und extremistischen Narrativen entgegenzuwirken.