Oliver Pocher verliert Prozess um angebliches Privatvideo gegen Christian Düren
Lidia HartungKlage gegen Christian Düren gescheitert - Oliver Pocher verliert Prozess um angebliches Privatvideo gegen Christian Düren
Oliver Pocher hat einen viel beachteten Prozess gegen Christian Düren um ein angebliches Privatvideo verloren, das Pocher und seine Ex-Frau Amira Aly zeigen soll. Das Landgericht Köln wies Pochers Antrag auf einstweilige Verfügung ab und begründete dies damit, dass seine Vorwürfe nicht ausreichend belegt seien. Düren hingegen wurde untersagt, das Video an Dritte weiterzugeben.
Im Mittelpunkt des Rechtsstreits stand Pochers Behauptung, Düren habe ein brisantes Video mit Aly verbreitet. Das Gericht fand jedoch keine Beweise, die diese Anschuldigung stützen. Zeugen wie Annemarie Carpendale und Pierre Uebelhack sagten aus, sie hätten das Video nie gesehen und kennten auch niemanden, der es gesehen habe.
Dürens Anwalt argumentierte, keiner der benannten Zeugen bestätige Pochers Darstellung der Ereignisse. Das Gericht stellte zudem fest, dass Düren das Video lediglich in privatem Rahmen erwähnt und es später vernichtet habe. Dennoch wertete Pochers Rechtsvertretung das Urteil als Teilerfolg – mit Verweis darauf, dass Düren eingestanden habe, eine irreführende WhatsApp-Nachricht verschickt zu haben.
Laut Urteil darf Düren das Video künftig nicht weiterverbreiten. Pocher hat nun einen Monat Zeit, um zu entscheiden, ob er gegen die Entscheidung in Berufung geht.
Der Fall hat große mediale Aufmerksamkeit erregt, wobei Dürens öffentliches Ansehen unter dem anhaltenden Streit gelitten hat. Eine außergerichtliche Einigung kam nicht zustande, und beide Seiten bleiben bei ihren Standpunkten. Während Düren alle Vorwürfe weiterhin zurückweist, prüft Pocher seine nächsten rechtlichen Schritte.
