08 May 2026, 00:35

Nordzucker startet nachhaltige Zuckerrübensaison 2025 mit HVO-Kraftstoff und CO₂-armen Düngern

Altes Schwarz-Weiß-Foto einer Zuckerfabrik in ländlicher Umgebung, mit Hügeln, einem Schornstein und einem bewölkten Himmel im Hintergrund und Text unten.

Nordzucker startet nachhaltige Zuckerrübensaison 2025 mit HVO-Kraftstoff und CO₂-armen Düngern

Nordzucker bereitet sich auf die Zuckerrübensaison 2025/26 vor – Start der Verarbeitung Anfang September

Nordzucker rüstet sich für die anstehende Zuckerrübenernte 2025/26, deren Verarbeitung Anfang September beginnen soll. Das Unternehmen kündigte an, in dieser Saison umweltfreundlichere Anbaumethoden zu erproben, darunter kohlenstoffarme Düngemittel sowie pflanzenbasierte Kraftstoffe für Erntemaschinen. Wie Vorstandsvorsitzender Lars Gorissen mitteilte, sei die Entwicklung der Rüben in den meisten Anbaugebieten vielversprechend, doch bleibe das Wetter sowie das Risiko von Pflanzenkrankheiten entscheidend.

Der offizielle Startschuss fällt am 3. September im Werk Schladen in Niedersachsen. Die Kampagne soll – wetterabhängig – bis Mitte Januar 2026 laufen. In ausgewählten Regionen kommen bei der Ernte Erntemaschinen zum Einsatz, die mit HVO betankt werden, einem pflanzlichen Dieselersatz, der die Emissionen senken soll.

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Zudem testet Nordzucker in Polen und Dänemark einen mineralischen Stickstoffdünger mit verringertem CO₂-Fußabdruck. Diese Maßnahmen sind Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Konzerns: Bis 2030 sollen die CO₂-Emissionen im Vergleich zu 2018 halbiert werden, bis 2050 strebt das Unternehmen eine klimaneutrale Produktion an.

In jüngster Zeit hat Nordzucker stark in Energieeffizienz, Modernisierung und digitale Aufrüstung seiner Standorte investiert. Dennoch könnten regionale Bedrohungen wie die SBR-/Stolbur-Krankheit die Erträge beeinträchtigen. Der endgültige Zuckergehalt der Rüben hängt maßgeblich von den Bedingungen in den kommenden Wochen ab.

Die bevorstehende Saison markiert einen weiteren Schritt in Nordzuckers Bestrebungen, Emissionen zu reduzieren und die Effizienz zu steigern. Durch den Einsatz von HVO-Kraftstoff und umweltfreundlicheren Düngemitteln will das Unternehmen Produktivität und Klimaziele in Einklang bringen. Der Erfolg wird davon abhängen, wie gut Krankheitsrisiken eingedämmt werden und ob das Wetter in der entscheidenden Phase vor der Ernte mitspielt.

Quelle