05 February 2026, 15:45

NordWestBahn sichert Weser-Ems-Netz bis 2035 mit Modernisierungsplänen

Ein altes Aktienzertifikat der Deutschen Regierung für die Bern-Schwarzenburg-Bahn, das Text und eine Illustration eines Zuges enthält.

NordWestBahn sichert Weser-Ems-Netz bis 2035 mit Modernisierungsplänen

NordWestBahn betreibt Weser-Ems-Netz bis mindestens 2035

Die NordWestBahn wird den Schienenpersonennahverkehr im Weser-Ems-Netz mindestens bis 2035 weiterführen. Das Unternehmen, eine Tochter des französischen Verkehrsunternehmens Transdev, hat den Zuschlag für den Vertrag erhalten – mit einer Option zur Verlängerung bis 2037. Die Vereinbarung garantiert, dass sich Fahrpläne und Serviceumfang für mehr als ein Jahrzehnt nicht ändern werden.

Das Weser-Ems-Netz verbindet wichtige Standorte wie Osnabrück, Bremen, Wilhelmshaven und Esens in Ostfriesland. Seit Ende 2000 betreibt die NordWestBahn diese Strecken und bietet den Fahrgästen in der Region zuverlässige Verkehrsverbindungen.

Laut neuem Vertrag bleiben die jährlichen Zugkilometer bei 4,3 Millionen – das Serviceangebot bleibt damit auf dem bisherigen Niveau. Dennoch stehen Verbesserungen bevor: Ab 2029 werden modernere Züge auf dem Netz eingesetzt, die den Reisenden aktualisierte Ausstattung bieten.

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Größere Veränderungen sind für die Mitte der 2030er-Jahre geplant. Durch Infrastrukturausbau sollen häufigere und modernere Verbindungen möglich werden, auch wenn konkrete Details zu zusätzlichen Zügen noch nicht feststehen. Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) hat noch keine genauen Zahlen für zusätzliche Regionalverbindungen nach 2035 genannt – trotz geplanter Ausweitungen auf den Strecken Oldenburg–Osnabrück und Delmenhorst–Hesepe.

Die Vertragsverlängerung sichert den Fahrgästen im Weser-Ems-Netz langfristige Stabilität. Mit der Einführung neuer Züge ab 2029 und den später geplanten Infrastrukturmaßnahmen wird die Region schrittweise aufgewertet. Bis dahin bleiben Fahrpläne und Zugangebot unverändert.