Niedersachsens Wohnungsmarkt im Wandel: Warum die Nachfrage trotz Bevölkerungsrückgang steigt
Mia StollNiedersachsen baut: Wie sich der Wohnungsmarkt verändert - Niedersachsens Wohnungsmarkt im Wandel: Warum die Nachfrage trotz Bevölkerungsrückgang steigt
Niedersachsen baut: Wie sich der Wohnungsmarkt verändert
Niedersachsen baut: Wie sich der Wohnungsmarkt verändert
Niedersachsen baut: Wie sich der Wohnungsmarkt verändert
- Dezember 2025, 12:23 Uhr
Niedersachsen steht bis 2045 vor einem paradoxen Szenario: Während die Bevölkerung schrumpft, steigt der Bedarf an Wohnraum. Eine aktuelle Studie prognostiziert einen Rückgang um etwa 302.000 Einwohner, verursacht durch sinkende Geburtenraten und eine alternde Gesellschaft. Dennoch bleibt die Nachfrage nach Wohnungen hoch – mit der Folge steigender Preise und Mieten im gesamten Bundesland.
2024 zählte Niedersachsen 4,15 Millionen Wohneinheiten, davon 42 Prozent Einfamilienhäuser und 38 Prozent Mehrfamilienhäuser. Der Medianpreis für gebrauchte Immobilien lag landesweit bei 255.000 Euro, in Hannover jedoch bei rund 390.000 Euro.
Die Landesregierung investiert 400 Millionen Euro, um den Wohnungsdruck zu mindern – trotz sinkender Einwohnerzahl. Geplant sind mehr bezahlbare und barrierefreie Wohnungen, insbesondere für ältere Bürger. Gleichzeitig prägen weiter steigende Mieten und Immobilienpreise den Wohnungsmarkt in Niedersachsen.
