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Niedersachsens Industrie generiert fast so viel Strom im Jahr 2024 wie im Vorjahr

Eine Stadtansicht mit zahlreichen Gebäuden, Bäumen, einem Berg im Hintergrund, einem klaren Himmel, einem Strommast mit Drähten und Grünfläche im Vordergrund.

Niedersachsens Industrie generiert fast so viel Strom im Jahr 2024 wie im Vorjahr

Niedersachsens Industrie erzeugt 2024 fast genauso viel Strom wie im Vorjahr

Zusammenfassung Zum ersten Mal seit drei Jahren haben Industrieunternehmen in Niedersachsen 2024 etwas mehr Strom produziert als im Jahr zuvor.

Veröffentlichungsdatum 21. November 2025, 08:25 Uhr

Stichworte Industrie, Energie, Wirtschaft

Artikeltext Die Stromerzeugung in Niedersachsen verzeichnete 2024 einen leichten Anstieg – der erste Zuwachs seit drei Jahren. Industrieunternehmen produzierten knapp 6,6 Milliarden Kilowattstunden, was einem bescheidenen Plus von 0,1 Prozent im Vergleich zu 2023 entspricht. Erdgas blieb dabei der mit Abstand wichtigste Energieträger für die regionale Stromversorgung.

Mit einem Anteil von 68,3 Prozent an der Gesamtproduktion war Erdgas 2024 der dominierende Energiequelle in Niedersachsen. An zweiter Stelle standen Gase aus industriellen Prozessen, die 20,0 Prozent des Strommixes ausmachten. Steinkohle spielte mit 5,1 Prozent eine deutlich kleinere Rolle.

Mehrere Schlüsselunternehmen trugen maßgeblich zur Steigerung bei: Die Energiequelle GmbH baute ihre Windenergieprojekte aus, darunter den Windpark in Zeven. Vermilion Energy Germany modernisierte seine erdgasbetriebenen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) und steigert die Gasförderung. Gleichzeitig erweiterte BALANCE, eine Tochtergesellschaft der VNG, ihre Kapazitäten in den Bereichen Biogas und Blockheizkraftwerke (BHKW) in der Region. Zwar fiel der Gesamtanstieg gering aus, doch stoppte er den dreijährigen Rückgang der Stromerzeugung. Die Gesamtproduktion erreichte fast 6,6 Milliarden Kilowattstunden – ein Zeichen für die allmähliche Erholung der industriellen Stromerzeugung.

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Das Wachstum von 0,1 Prozent im Jahr 2024 markiert eine Trendwende nach Jahren sinkender Stromproduktion. Erdgas und Prozessgase aus der Industrie blieben die wichtigsten Energiequellen, während Investitionen in Windkraft, Biogas und modernisierte Gaskraftwerke den Anstieg unterstützten. Die Zahlen unterstreichen die Rolle der Industrie bei der Stabilisierung der Stromversorgung in Niedersachsen.