Niedersachsen senkt CO₂-Emissionen auf Rekordtief – doch Bund bremst Klimaschutz aus
H.-Dieter HuhnNiedersachsen senkt CO₂-Emissionen auf Rekordtief – doch Bund bremst Klimaschutz aus
Niedersachsen verzeichnet bedeutende Fortschritte im Klimaschutz
Laut einem neuen Bericht hat Niedersachsen erhebliche Erfolge beim Klimaschutz erzielt. Umweltminister Christian Meyer kündigte am Mittwoch Rekordgenehmigungen für Windkraftanlagen sowie einen Ausbau der Photovoltaik-Kapazitäten auf 10,5 Gigawatt an.
Ebenfalls an diesem Tag veröffentlichte der Landesrechnungshof seinen aktuellen Jahresbericht. Darin fordert er zwar mehr Anstrengungen für den Klimaschutz, enthält jedoch keine Emissionsdaten für das Jahr 2023. Offizielle Zahlen zeigen, dass die energiebedingten CO₂-Emissionen des Landes im vergangenen Jahr auf den Rekordtiefstand von 51,6 Millionen Tonnen sanken.
Das entspricht einem Rückgang von 9,6 Prozent im Vergleich zu 2022 und einer Reduzierung um 32,9 Prozent seit 1990. Meyer warnte zugleich, dass mögliche Bundespolitik die Klimainvestitionen in der Region bremsen könnte. Er betonte die Arbeit des neu gegründeten Niedersächsischen Klimarats und rief die Regierung auf, das aktuelle Tempo der Maßnahmen beizubehalten.
Das Land strebt an, bis 2025 seinen gesamten Strombedarf aus erneuerbaren Energien zu decken. Zudem könnte das SALCOS-Projekt der Salzgitter AG, sobald es voll funktionsfähig ist, die CO₂-Emissionen jährlich um etwa 7,6 Millionen Tonnen senken.
Niedersachsens Emissionen sind im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Das Land baut die erneuerbaren Energien weiter aus und setzt sich für ehrgeizige Klimaziele ein. Der Bericht unterstreicht sowohl die erreichten Fortschritte als auch den Bedarf an weiterer Unterstützung durch den Bund.






