10 February 2026, 20:14

Niedersachsen investiert 170 Millionen Euro in Brücken und Straßenbau 2026

Eine alte Postkarte, die einen belebten Dresdner Bahnhof mit Fahrzeugen, Menschen, Bäumen, Gebäuden und einem bewölkten Himmel zeigt, mit der Aufschrift "Dresden Hauptbahnhof" oben.

Niedersachsen investiert 170 Millionen Euro in Brücken und Straßenbau 2026

Niedersachsen hat ein umfangreiches Straßen- und Brückenbauprogramm für das Jahr 2026 angekündigt. Die Vorhaben erstrecken sich über mehrere Landkreise, darunter Helmstedt, Gifhorn, Wolfenbüttel und Peine. Finanziert werden die Projekte aus Landesmitteln sowie aus dem Sonderfonds des Bundes für Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK).

Im Landkreis Gifhorn sind zwei wichtige Brückenneubauten geplant. Die erste Brücke soll den Aller-Hochwasserkanal bei Müden an der L 283 überspannen, die zweite die Oker bei Groß Schwülper an der L 321. Beide Projekte werden aus dem SVIK-Fonds kofinanziert. Zudem sind Fahrbahnerneuerungen auf der L 286 bei Vorhop und Knesebeck sowie auf der L 414 in Seershausen vorgesehen.

Im Landkreis Helmstedt entsteht eine neue Brücke über die Lapau, die aus dem Sonderetat des Landkreises finanziert wird. Außerdem stehen dort Sanierungsarbeiten auf der L 633 bei Rieseberg und der L 644 in Helmstedt selbst an.

Der Landkreis Wolfenbüttel plant die Erneuerung der Fahrbahndecke am Kreuzungsbereich Adersheim, wo die L 495 auf die K 80 und K 90 trifft. Zudem ist in der Nähe von Cremlingen eine neue Radwegbrücke vorgesehen. Im Landkreis Peine hingegen stehen Straßenbauarbeiten auf der L 472 bei Broistedt an, begleitet von Instandsetzungsmaßnahmen an Radwegen entlang der L 411 und L 472.

Landweit sind in Niedersachsen für das Jahr 2026 rund 170 Millionen Euro für Landesstraßen, Brücken und Radwege eingeplant. Das Programm wurde von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) vorgestellt.

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Die Bauvorhaben sollen die Verkehrsverbindungen in den vier Landkreisen deutlich verbessern. Brücken, Straßen und Radwege werden modernisiert, wobei sich die Finanzierung auf Landes- und Bundesmittel verteilt. Die Arbeiten sollen im Rahmen des Programms 2026 beginnen.