16 December 2025, 04:51

Niedersachsen hält trotz VW-Krise an Oliver Blume fest – doch die Kritik bleibt

Ein blaues Auto fährt auf einer Straße mit Gebäuden im Hintergrund.

Niedersachsen hält trotz VW-Krise an Oliver Blume fest – doch die Kritik bleibt

Niedersachsen hält an VW-Krisenmanager Oliver Blume fest – Minister Tonne bekräftigt Rückhalt

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Teaser: Das Land Niedersachsen steht weiterhin hinter Volkswagen-Chef Oliver Blume – trotz der anhaltenden Krise des Konzerns. "Ich werde mich nicht von außen in diese Debatte einmischen", sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne (SPD) dem Fachinformationsdienst "Tagesspiegel Background" (Montagsausgabe). "Aber ich möchte auch nicht in den Verdacht geraten, die Dinge durch die rosarote Brille zu betrachten", fügte der Politiker hinzu. "Doch [...]"

Niedersachsen hat seine Unterstützung für Volkswagen-Vorstandschef Oliver Blume trotz der anhaltenden Herausforderungen des Autokonzerns erneut bekräftigt. Gleichzeitig betonte Wirtschafts- und Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne die Notwendigkeit von Bundesinvestitionen in das Verkehrsnetz der Region. Das Land bleibt dem Wandel des Unternehmens hin zur Elektromobilität verpflichtet – auch wenn die Fortschritte bisher hinter den Erwartungen zurückbleiben.

Tonne machte deutlich, dass sich Niedersachsen nicht in die internen Diskussionen über Blumes Führung einmischen werde. Das Land hält zwei Sitze im Aufsichtsrat von Volkswagen und kontrolliert 20 Prozent der Stimmrechte. Trotz der aktuellen Schwierigkeiten des Konzerns äußerte der Minister Vertrauen in Blumes Fähigkeit, das Unternehmen durch die Krise zu steuern.

Gleichzeitig forderte Tonne die Bundesregierung auf, zugesagte Verkehrsprojekte endlich umzusetzen. Zwar nannte er keine konkreten ausstehenden Autobahnausbauten, doch betonte er, dass dringend notwendige Modernisierungen nicht länger aufgeschoben werden dürften. Als einziges konkretes Neubauvorhaben steht derzeit ein 13 Kilometer langer, vierstreifiger Abschnitt der A20 (Küstenautobahn) zwischen Westerstede und Jaderberg fest.

Niedersachsen unterstützt weiterhin den Umstieg Volkswagens auf Elektrofahrzeuge, auch wenn die gesetzten Ziele noch nicht erreicht wurden. Tonne ist überzeugt, dass die Wende des Konzerns mit starker Führung und einem geschlossenen Vorgehen gelingen kann.

Die Position des Landes ist damit klar: Die Bundesbehörden müssen ihre Infrastrukturzusagen einhalten, während Blume auf den Rückhalt Niedersachsens zählen kann. Im Mittelpunkt stehen weiterhin die Stabilisierung des Autokonzerns und der vorangetriebene Wandel zur Elektromobilität.