Niedersachsen führt Härtefallzuschlag für Notfallsanitäter in Besoldungsgruppe A8 ein
Mia StollNiedersachsen führt Härtefallzuschlag für Notfallsanitäter in Besoldungsgruppe A8 ein
Die Landesregierung Niedersachsens hat ihre kinderzuschlag überarbeitet, um Notfallsanitäter zu unterstützen. Die aktualisierten Regelungen sehen eine finanzielle Aufbesserung für Beamte in diesem anspruchsvollen Berufsfeld vor. Derzeit laufen die zweiten Beratungsrunden mit Beteiligten, um die Änderungen final abzustimmen.
Der Prozess begann mit einem ersten Entwurf, der nach Rückmeldungen überarbeitet wurde. Einige Kommunen hatten die Stellen von Notfallsanitatern bereits vor der Novellierung in die Besoldungsgruppe A9 hochgestuft. Diese Entwicklung führte zu einer Überprüfung des ursprünglichen Vorschlags.
Die überarbeitete Fassung setzt nun eine Grenze: Beamte bis einschließlich Besoldungsgruppe A8 erhalten einen Härtefallzuschlag von zwei Euro pro gearbeiteter Stunde. Der Zuschlag soll die hohe Belastung und Verantwortung würdigen, der diese Beschäftigten täglich ausgesetzt sind.
Wie aus einer Pressemitteilung des Landes vom 24. Februar 2026 hervorgeht, hatten zuvor nur einige Kommunen die Aufwertung vorgenommen. Wie viele es genau sind, bleibt unklar, da öffentlich zugängliche Daten keine genauen Zahlen nennen.
Der neue Zuschlag richtet sich gezielt an Notfallsanitäter in niedrigeren Besoldungsgruppen und bietet ihnen zusätzliche finanzielle Unterstützung. Nun müssen die Kommunen prüfen, wie sich die Änderungen auf ihr Personal und die Haushalte auswirken. Die endgültige Fassung der Verordnung wird nach weiteren Beratungen verabschiedet.
