09 June 2026, 20:25

Niedersachsen fördert nachhaltiges Wohnen in alten Einfamilienhaus-Vierteln mit 160.000 Euro

Niedersachsen unterstützt kommunale Beratung für die weitere Entwicklung älterer Wohngebiete

Niedersachsen fördert nachhaltiges Wohnen in alten Einfamilienhaus-Vierteln mit 160.000 Euro

Niedersachsen hat ein neues Beratungszentrum genehmigt, das nachhaltiges Wohnen in älteren Einfamilienhausgebieten fördern soll. Das Projekt mit dem Namen Perspektive EFH konzentriert sich auf Stadtteile, die zwischen den 1950er- und 1980er-Jahren entstanden sind. Über einen Zeitraum von drei Jahren erhält die Initiative eine Förderung in Höhe von 160.000 Euro vom Wirtschaftsministerium des Landes.

Ziel von Perspektive EFH ist es, die ungenutzten Wohnkapazitäten anzugehen, die durch veränderte Familienstrukturen und einen Mangel an bezahlbaren Alternativen entstehen. Viele Einfamilienhäuser in Niedersachsen stehen leer oder werden ineffizient genutzt. Das Projekt unterstützt Kommunen dabei, Wohnstrategien zu entwickeln und lokale soziale Netzwerke zu stärken.

Zu den zentralen Maßnahmen gehören die Erstellung von Informationsleitfäden, die Durchführung von Fachveranstaltungen sowie der Aufbau eines landesweiten Netzwerks für kommunale Behörden. Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne betonte die Bedeutung des Zentrums für die Förderung einer nachhaltigen Nachverdichtung und moderner Wohnpolitik.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Geleitet wird das Projekt vom FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V., einer Organisation, die sich auf kooperative Wohnlösungen spezialisiert hat. Ihre Arbeit zielt darauf ab, bestehende Häuser an aktuelle Bedürfnisse anzupassen und gleichzeitig die Gemeinschaftsbindung zu stärken.

Das Beratungszentrum wird drei Jahre lang mit 160.000 Euro Landesmitteln betrieben. Seine Arbeit soll Kommunen dabei helfen, die Wohnraumnutzung neu zu denken und nachbarschaftliche Verbindungen zu fördern. Die Initiative ist Teil des umfassenderen Engagements Niedersachsens für eine nachhaltige und inklusive Stadtentwicklung.

Quelle