NATO-Manöver "Steadfast Dart 2026" in Hannover: Großübung mit 10.000 Soldaten und strengen Sicherheitsvorkehrungen
Lidia HartungNATO-Manöver "Steadfast Dart 2026" in Hannover: Großübung mit 10.000 Soldaten und strengen Sicherheitsvorkehrungen
Großmanöver der NATO: "Steadfast Dart 2026" in Hannover mit umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen
Am Donnerstag, dem 19. Februar 2026, fand in Hannover das große NATO-Manöver "Steadfast Dart 2026" statt. Die Polizei sicherte die Veranstaltung am Alten Rathaus im Rahmen einer großangelegten Operation ab, an der mehrere Sicherheitsbehörden und militärische Einheiten beteiligt waren. An dem Manöver nahmen Streitkräfte aus elf NATO-Staaten teil, um die schnelle Verlegung von Truppen in Europa unter verschärften Sicherheitsbedingungen zu erproben.
Die Aktion begann in den frühen Morgenstunden und dauerte bis in den späten Abend. Die Polizei richtete vorübergehende Sicherheitszonen um das Alte Rathaus ein, regelte den Zutritt und steuerte den Verkehr. Beamte überwachten Menschenansammlungen – sowohl solche im Zusammenhang mit dem NATO-Ereignis als auch unabhängige Kundgebungen –, um die öffentliche Ordnung zu wahren.
Die Planung der Sicherheitsmaßnahmen stellte die Verantwortlichen vor besondere Herausforderungen. Tobias Giesbert, der Einsatzleiter, wies auf die erhöhte Gefahr von Spionage und hybriden Bedrohungen hin. Um diesen zu begegnen, bereitete die Polizei sich auf verschiedene Szenarien vor und setzte umfassende Schutzvorkehrungen für alle Teilnehmer um.
An "Steadfast Dart 2026" beteiligten sich rund 10.000 Soldaten aus elf NATO-Partnerstaaten sowie Deutschland. Italienische Truppen marschierten von Emden nach Bergen-Hohne, während eine türkische Marinekampfgruppe im Atlantik, in der Nordsee und der Ostsee operierte. Im Mittelpunkt des Manövers stand die Erprobung der schnellen Verlegung der Allied Reaction Force von Südeuropa nach Nordeuropa, mit Schwerpunktstandorten in Rota (Spanien), Hannover und dem Truppenübungsplatz Bergen-Hohne.
Die Polizei sorgte zudem für die öffentliche Sicherheit und Verkehrslenkung im Bereich des Truppenübungsplatzes Bergen-Hohne. Die niedersächsische Polizei wird das Manöver noch bis Ende März unterstützen.
Die Operation verlief erfolgreich und gewährleistete einen umfassenden Schutz für Teilnehmer und Abläufe in Hannover. Durch die enge Abstimmung der Polizei mit der Bundeswehr und den NATO-Partnern konnte das Manöver ohne Störungen durchgeführt werden. Die Sicherheitsvorkehrungen bleiben bis zum Ende der Übung Ende März in ganz Deutschland aufrechterhalten.
