21 March 2026, 20:28

München verlangt erstmals Lizenzgebühren von Influencern für Oktoberfest-Nutzung

Ein kleines Gebäude mit rotem Dach und einem Riesenrad davor, umgeben von Festdekorationen und Menschen auf einem Oktoberfest-Event in München, Deutschland.

München verlangt erstmals Lizenzgebühren von Influencern für Oktoberfest-Nutzung

München führt in diesem Jahr eine neue Lizenzgebühr für Influencer ein, die die Marke Oktoberfest kommerziell nutzen. Der Schritt erfolgt zu einer Zeit, in der Veranstaltungen wie Cathy Hummels'WiesnBummel – nun bereits in der zehnten Auflage – immer beliebter werden. Prominente und große Marken sind zwar seit Langem Teil der Tradition, doch die Stadt verlangt nun erstmals Geld für die gewerbliche Nutzung.

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Der von Cathy Hummels ausgerichtete WiesnBummel hat sich zu einer bekannten Veranstaltung während des Oktoberfests entwickelt. In diesem Jahr erhob die Stadt München erstmals eine Gebühr in Höhe von 1.500 Euro. Obwohl diese Summe offiziell bestätigt wurde, berichten Insider, dass die Gesamtkosten für Hummels aufgrund zusätzlicher Ausgaben "im sehr hohen fünfstelligen Bereich" lagen.

Mit den Gebühren will die Stadt die Marke Oktoberfest schützen und deren Ruf langfristig stärken. Trotz der neuen Abgaben pflegt Hummels weiterhin ein gutes Verhältnis zu München – erste Gespräche über künftige Kooperationen haben bereits stattgefunden.

Bei diesem WiesnBummel waren prominente Gäste zugegen, darunter der Rapper Kollegah, die Schauspielerinnen Jenny Elvers und Nina Bott sowie die TV-Persönlichkeiten Simone Ballack und Oliver Pocher. Durch Markenkooperationen erwirtschaftet die Veranstaltung für Hummels zudem beträchtliche Einnahmen und ist damit zu einer lukrativen Tradition geworden.

Münchens Entscheidung, Lizenzgebühren durchzusetzen, könnte den Anfang einer strengeren Kontrolle über Influencer und kommerzielle Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Oktoberfest markieren. Beamte deuteten an, künftig weitere Personen in ähnlicher Weise zur Kasse zu bitten.

Die 1.500 Euro sind das erste Mal, dass München für den WiesnBummel eine Gebühr erhebt – ein Präzedenzfall für andere Influencer. Hummels' Event bleibt zwar ein fester Bestandteil des Oktoberfests, doch die strengere Haltung der Stadt zeigt ihren Willen, die kommerzielle Nutzung des Festes enger zu regulieren. Weitere Zusammenarbeit zwischen Hummels und München ist bereits in Planung.

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