Massenangriff auf Regionalzug bei Hannover: Polizei fahndet nach Tätern
H.-Dieter HuhnMassenangriff auf Regionalzug bei Hannover: Polizei fahndet nach Tätern
Gruppe greift Regionalzug bei Hannover an – Polizei sucht Zeugen
Eine Gruppe von etwa 20 Personen hat Anfang November einen Regionalzug in der Nähe von Hannover angegriffen. Der Vorfall ereignete sich am Bahnhof Dedenhausen kurz vor Mitternacht am 8. November. Die Polizei sucht nun nach Zeugen und Beweismaterial, um die Täter zu identifizieren.
Die Angreifer stiegen in einen von der ENNO betriebenen Zug und verursachten erhebliche Störungen. Sie zogen zweimal die Notbremse, brachen vier Türen gewaltsam auf und besprühten anschließend rund 150 Quadratmeter der Außenwand mit Graffiti. Trotz des Chaos wurden keine Fahrgäste verletzt – zum Zeitpunkt der Tat befanden sich etwa 30 bis 40 Menschen an Bord.
Die Polizei Hannover hat Ermittlungen wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Die Beamten werten bestehende Videoaufnahmen aus und suchen nach weiteren Hinweisen. Die genauen Kosten für die Reparaturen stehen noch nicht fest.
Personen, die Informationen zum Vorfall, mögliche Fluchtfahrzeuge oder beteiligte Personen haben, werden aufgefordert, sich zu melden. Zeugen können die Polizei unter der Nummer 0511-30365-0 kontaktieren. Fotos oder Videos können auch per E-Mail an [email protected] gesendet werden, mit dem Betreff „Graffiti“.
Die Ermittlungen laufen weiter, während die Behörden versuchen, die Verantwortlichen ausfindig zu machen. Das Bundespolizeiinspektion Hannover sammelt weiterhin Beweise, darunter Zeugenaussagen und digitales Bildmaterial. Der Fall bleibt bis auf Weiteres ungelöst.
