02 April 2026, 18:31

Marius Wörl erhält Platz auf der DFB Walk of Fame nach Pokal-Heldentat

Schwarzes Bild von Männern, die auf einem Feld Fußball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund und einem Banner mit der Aufschrift "Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96."

Marius Wörl erhält Platz auf der DFB Walk of Fame nach Pokal-Heldentat

Marius Wörl hat einen dauerhaften Platz auf der DFB Walk of Fame im Berliner Olympiastadion erhalten. Der Mittelfeldspieler von Arminia Bielefeld setzte sich in einer öffentlichen Abstimmung durch und erhielt 49,4 Prozent der Fan-Stimmen. Diese Auszeichnung folgt auf seine herausragenden Leistungen während des DFB-Pokal-Wettbewerbs 2022/23, in dem sein Team erstmals in der Vereinsgeschichte das Finale erreichte.

Wörls Weg auf die Walk of Fame begann mit seiner Schlüsselfunktion bei Arminias historischem Einzug ins DFB-Pokal-Finale. Zwar unterlag Bielefeld im Mai 2023 VfB Stuttgart mit 2:4, doch der Lauf des Teams hinterließ bleibende Spuren. Die Fans würdigten seine Verdienste und wählten ihn auf den renommierten Ehrenweg – neben deutsche Fußballlegenden wie Günter Netzer, Olaf Thon und Oliver Kahn.

Vor der feierlichen Aufnahme sorgte Wörl dafür, dass seine Füße für den Abdruckprozess vorbereitet waren. Auf dem Trainingsgelände Bielefelds wurden mit Alginat – demselben Material, das auch Zahnärzte verwenden – Abformungen seiner Füße genommen. Die entstandenen Gipsabdrücke reihen sich nun neben denen seiner Kindheitsidole ein, ein Moment, den er als "tiefe Ehre" bezeichnete.

Die DFB Walk of Fame ehrt prägende Persönlichkeiten und unvergessliche Augenblicke des deutschen Fußballs. Wörls Aufnahme verewigt nicht nur seine individuelle Leistung, sondern auch die bahnbrechende Saison von Arminia Bielefeld. Ob in diesem Jahr weitere Kandidaten für die Ehrung infrage kommen, wurde bisher nicht bekannt gegeben.

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Wörls Fußabdrücke bleiben als Hommage an seine Leistungen im DFB-Pokal 2022/23 erhalten. Die Auszeichnung markiert zugleich Bielefelds ersten Einzug in ein großes deutsches Pokalfinale. Sein Name und sein Vermächtnis sind nun für immer mit der Turniergeschichte verbunden.

Quelle