Lünecom täuscht Kunden mit falschem Beratungsprotokoll in Niedersachsen
Lidia HartungLünecom täuscht Kunden mit falschem Beratungsprotokoll in Niedersachsen
Lünecom Glasfaser: Vertrag als Beratungsprotokoll getarnt (Aktualisierung)
Vorsicht vor den Methoden von Glasfaser-Verkäufern: Verbraucherschützer berichten über einen Fall bei Lünecom, bei dem ein Kunde statt eines Beratungsprotokolls einen Vertrag unterschrieb
30. November 2025, 12:15 Uhr
Ein Verbraucher in Niedersachsen soll von der Lünecom Kommunikationslösungen GmbH durch täuschende Methoden zur Unterzeichnung eines Glasfaser-Vertrags bewegt worden sein. Das Unternehmen präsentierte die Vereinbarung bei einem Hausbesuch als harmloses „Beratungsprotokoll“. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen kritisiert seitdem die Verkaufspraktiken des Unternehmens sowie mangelnde Transparenz.
Der Vorfall ereignete sich, als ein Mitarbeiter von Lünecom den Kunden zu Hause aufsuchte. Statt die Vertragsbedingungen klar zu erläutern, stellte der Vertreter das Dokument als reine Gesprächsnotiz dar. Der Verbraucher unterschrieb – ohne zu ahnen, dass er damit einen verbindlichen Handy-Vertrag einging.
Der Fall wirft erneut Fragen zu aggressiven Verkaufsmethoden in der Telekommunikationsbranche auf. Verbraucher werden dringend dazu aufgerufen, vor der Unterzeichnung alle Dokumente genau zu prüfen und im Zweifel von ihrem Widerrufsrecht Gebrauch zu machen. Die Ermittlungen gegen Lünecom könnten zu strengeren Regeln für Haustürgeschäfte führen.
