20 December 2025, 13:52

Lohnverhandlungen für die Holz- und Kunststoffindustrie in Osnabrück enden ergebnislos

Ein Bauwerk in der Mitte des Bildes, umgeben von Bäumen unten und Himmel oben, mit Text in der unteren Ecke.

Lohnverhandlungen für die Holz- und Kunststoffindustrie in Osnabrück enden ergebnislos

Tarifverhandlungen für Holz- und Kunststoffindustrie in Osnabrück enden ergebnislos

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Die erste Runde der Tarifverhandlungen für die Holz- und Kunststoffbranche in Niedersachsen endete ohne Angebot der Arbeitgeber.

  1. November 2025, 06:24 Uhr

Die erste Verhandlungsrunde für die Tarifverträge in der niedersächsischen Holz- und Kunststoffindustrie ist ohne Fortschritte zu Ende gegangen. Die Gewerkschaft IG Metall, die die Gespräche führt, kritisierte die Arbeitgeber scharf, weil diese kein einziges Angebot vorgelegt hätten. Die Gewerkschaft hatte sich für bessere Löhne und Ausbildungsbedingungen in der Branche eingesetzt.

Mit klaren Forderungen war IG Metall in die Verhandlungen gegangen. Die Gewerkschaft verlangte eine Lohnerhöhung von fünf Prozent über einen Zeitraum von zwölf Monaten. Zudem forderte sie höhere Ausbildungsvergütungen sowie exklusive Leistungen für ihre Mitglieder. Die Verhandlungsführer betonten, wie dringend substanzielle Verbesserungen der wirtschaftlichen Lage der Beschäftigten nötig seien.

Matthias Mittelstädt, der Hauptverhandler der IG Metall für den Bereich in Niedersachsen, äußerte sich nach dem Treffen enttäuscht. Die Arbeitgeber hätten während der Gespräche kein einziges Angebot unterbreitet. Die mangelnde Gesprächsbereitschaft hinterlasse die Gewerkschaft frustriert – weitere Verhandlungen stünden derzeit noch nicht an.

Die festgefahrene Situation bedeutet, dass die Beschäftigten in der Holz- und Kunststoffindustrie vorerst keine Lohnerhöhungen erhalten. IG Metall hat ihre Forderungen deutlich formuliert, wartet nun aber auf eine Reaktion der Arbeitgeber. Wie es in den Verhandlungen weitergeht, bleibt ungewiss.