22 January 2026, 05:34

Lebenslange Haft für heimtückischen Mord nach 20 Jahren Ungewissheit

Eine Schwarz-Weiß-Szene, die eine Gruppe von Menschen zeigt, einige bewaffnet, andere am Boden liegend, um einen Baum mit verstreuten Tieren, Fässern und Gegenständen, mit Text am unteren Rand: "Siegeszug der Bock-Männer über die Kaltwasser-Männer, 21. März 1873".

Mörder nach über 20 Jahren verurteilt - Lebenslange Haft für heimtückischen Mord nach 20 Jahren Ungewissheit

Ein 43-jähriger Mann ist wegen des heimtückischen Mordes an einem Opfer in Buxtehude vor über zwei Jahrzehnten zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Die Tat ereignete sich im Jahr 2002. Der Mord folgte einem Streit bei einem Grillfest, bei dem Alkohol im Spiel war. Das Gericht kam zu dem Schluss, dass der Angeklagte den Mord geplant hatte – trotz seiner Aussage, er habe das Opfer lediglich zur Rede stellen wollen. Sein Geständnis im Jahr 2023 führte die Richter zu der Überzeugung, dass es sich um eine vorsätzliche Tat handelte. Drei weitere Männer, heute zwischen 41 und 46 Jahre alt, sollen das Opfer dem Gericht zufolge an eine Kiesgrube gelockt haben. Sie stehen derzeit als mutmaßliche Mittäter vor Gericht. Der Verurteilte wartete an dem Ort und feuerte die tödlichen Schüsse ab. Das Opfer wurde bei dem, was das Gericht als heimtückischen Angriff bezeichnete, getötet. Die Schilderung des Angeklagten wurde verworfen; er wurde des Mordes für schuldig befunden. Das Urteil bringt einen Fall zum Abschluss, der mehr als 20 Jahre lang ungelöst blieb. Der Verurteilte muss eine lebenslange Haftstrafe verbüßen. Unterdessen läuft der Prozess gegen die drei mutmaßlichen Mittäter separat weiter.

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