05 January 2026, 17:09

Lebensgefahr auf dünnem Eis: Niedersachsen warnt vor zugefrorenen Seen und Teichen

Eine Person in Kleidung fährt auf dem Eis mit Polen an der Spitze des Bildes Schlittschuh.

Städte warnen vor dem Laufen auf gefrorenen Eisflächen - Lebensgefahr auf dünnem Eis: Niedersachsen warnt vor zugefrorenen Seen und Teichen

Zugefrorene Seen und Teiche in Niedersachsen locken nach Tagen mit Frosttemperaturen Eisläufer an – doch die Behörden in Hannover und Osnabrück warnen vor lebensgefährlich dünnem Eis. Beide Städte raten dringend davon ab, gefrorene Gewässer zu betreten, um Unfälle zu vermeiden.

Die Feuerwehr Hannover betont die schweren Risiken, die mit dem Einbrechen in dünnes Eis verbunden sind. Ein Sturz in eiskaltes Wasser kann selbst für geübte Schwimmer zu schneller Unterkühlung und Ertrinken führen. Der beliebte Maschsee in der Stadt ist Stand 5. Januar 2026 weiterhin nicht sicher.

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Laut Angaben der Behörden muss Eis mindestens 13 Zentimeter dick sein, um Schlittschuhläufer oder Spaziergänger zu tragen. Die aktuellen Bedingungen erfüllen diese Vorgabe nicht, da die Temperaturen nicht lange genug unter den erforderlichen -5 Grad Celsius blieben. Die Stadtverwaltung überwacht die Lage weiterhin und rät, vor einem Betreten des Eises offizielle Aktualisierungen zu prüfen. Auch die Behörden in Osnabrück haben Warnungen herausgegeben und weisen darauf hin, dass dickes Eis am Ufer nicht bedeutet, dass die gesamte Fläche tragfähig ist. Besonders Eltern, Jugendliche und Menschen mit geringen Deutschkenntnissen werden zur Vorsicht aufgerufen. Beide Städte stellen klar: Kein zugefrorenes Gewässer darf ohne offizielle Freigabe als sicher betrachtet werden.

Die Warnungen erfolgen vor dem Hintergrund anhaltender Frosttemperaturen in der Region. Solange die Eisdicke nicht die notwendigen Werte erreicht, bleibt das Schlittschuhlaufen oder Betreten gefrorener Seen strikt verboten. Anwohner werden aufgefordert, die Hinweise der lokalen Behörden zu befolgen, um lebensbedrohliche Gefahren zu vermeiden.