Krefeld Pinguine stürmen mit 4:0-Serie in die DEL2-Halbfinals
Die Krefeld Pinguine (KEV) haben mit einer dominanten Playoff-Serie die DEL2-Halbfinals erreicht. Nach einem souveränen 4:0-Sieg in der Viertelfinalserie gegen Landshut fasst die Stadt das Fieber: Schwarze und gelbe Pinguin-Fahnen säumen die Straßen, und die Begeisterung ist überall spürbar. Die Fans füllten die Arenen die gesamte Saison über – mit einem Rekord von 162.460 Zuschauern in der Spielzeit 2025/2026.
Die aktuelle Saison der KEV markiert einen weiteren Höhepunkt in der Vereinsgeschichte. Vor zwei Jahrzehnten beendeten sie eine 52-jährige Titel-Dürre mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2003. Nun jagen sie in der DEL2 den nächsten Triumph und träumen von einem weiteren Finaleinzug.
Der Erfolg des Teams hat Krefeld vereint und Spieltage zu städtischen Großereignissen gemacht. Kneipen und Restaurants zeigen die Spiele auf Großbildleinwänden, während Scharen von Fans zu Auswärtsspielen reisen. Mannschaftskapitän Alexander Weiß würdigte zwar den klaren Viertelfinalerfolg, betonte aber, dass Konzentration und Demut entscheidend bleiben.
Die KEV starten ihre Best-of-Seven-Halbfinalserie am Gründonnerstag. Als bestplatziertes Team treffen sie auf den niedrigsten verbleibenden Gegner, dessen Identität sich erst in den laufenden Viertelfinals entscheiden wird. Der Sieger dieser Serie zieht ins Finale ein – und bringt die KEV damit einem weiteren Meistertitel einen Schritt näher.
Die Halbfinal-Begegnung wird eine harte Prüfung für die KEV, die gegen einen entschlossenen Gegner antreten. Sollten sie siegen, rückt ein weiterer Ligatitel in greifbare Nähe. Doch schon jetzt verspricht die Mischung aus städtischer Leidenschaft und Team-Momentum eine mitreißende Serie.
