18 March 2026, 06:28

Köln startet Climate Innovation.NRW – neues Zentrum für grüne Gründer:innen ab 2026

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, auf dem der Text "Investing in Communities: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal" steht.

Köln startet Climate Innovation.NRW – neues Zentrum für grüne Gründer:innen ab 2026

Die Universität zu Köln startet eine landesweite Initiative zur Förderung von Klimastartups. Unter dem Namen Climate Innovation.NRW soll das neue Zentrum Anfang 2026 seine Arbeit aufnehmen. Ziel ist es, Gründer:innen, Berater:innen und Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen (NRW) zu vernetzen, die an nachhaltigen Lösungen arbeiten.

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Das Projekt entsteht in Kooperation zwischen dem Gateway Exzellenz Start-up Center der Universität und ihrem Nachhaltigkeitsbüro. Beide Einrichtungen verfügen über langjährige Erfahrung in der Innovationsförderung – die Uni Köln zählt bundesweit zu den Top drei im Bereich Gründungsunterstützung. Climate Innovation.NRW wird Netzwerkveranstaltungen anbieten, einen Expert Hub für Wissensaustausch einrichten und ab Juni 2026 ein Qualifizierungsprogramm zum Thema Klima starten.

Das Zentrum wird zudem das Klimaschutzpotenzial von Startups bewerten und deren Geschäftsmodelle so weiterentwickeln, dass sie Nachhaltigkeitsziele erreichen. Darüber hinaus sind Politikempfehlungen geplant, um NRW als führenden Standort für grüne Wirtschaft zu stärken. Die Initiative knüpft an ähnliche Programme in anderen Bundesländern an, darunter die Techfactory in Hannover, A³ klimaneutral in Augsburg und die bundesweite SET-Plattform der Deutschen Energie-Agentur (dena).

Mit einer Förderung von 1,25 Millionen Euro über drei Jahre wird das Vorhaben vom NRW-Wirtschaftsministerium sowie dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt. Universitätspräsident Professor Dr. Joybrato Mukherjee betonte die Bedeutung grüner Startups für Innovation und die Reduzierung von Treibhausgasemissionen.

Climate Innovation.NRW beginnt seine Arbeit Anfang 2026 mit den Schwerpunkten Vernetzung, Bildung und Politikberatung. Das Zentrum reiht sich ein in eine wachsende Zahl regionaler Initiativen, die klimaneutrale Gründungen fördern. Sein Erfolg könnte NRW weiter als zentralen Standort für nachhaltige Wirtschaft in Deutschland etablieren.

Quelle