Klingbeil wünscht sich 'Stärke und Mut für eine große Rentenreform' im kommenden Jahr
Ekkehard ScheelKlingbeil wünscht sich 'Stärke und Mut für eine große Rentenreform' im kommenden Jahr - Klingbeil wünscht sich 'Stärke und Mut für eine große Rentenreform' im kommenden Jahr
Klingbeil wünscht sich „Kraft und Mut für eine große Rentenreform“ im kommenden Jahr
Klingbeil wünscht sich „Kraft und Mut für eine große Rentenreform“ im kommenden Jahr
Klingbeil wünscht sich „Kraft und Mut für eine große Rentenreform“ im kommenden Jahr
- Dezember 2025, 09:39 Uhr
Bundesfinanzminister und SPD-Vorsitzender Lars Klingbeil treibt eine grundlegende Rentenreform im Jahr 2025 voran. Sein Ziel: Die Altersvorsorge soll künftig stärker an den Beitragsjahren als am Lebensalter ausgerichtet werden. Eine neu eingesetzte Kommission wird die Vorschläge nun prüfen und bis Mitte 2026 einen Bericht vorlegen.
Klingbeil setzt sich seit Langem für eine Reform des Rentensystems ein. Schon als Bundestagsabgeordneter forderte er, dass Politiker in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Sein aktueller Vorstoß zielt darauf ab, den Fokus von der Altersgrenze auf die tatsächliche Beitragsdauer zu verlagern.
Hintergrund ist ein drängendes Problem: Immer weniger Erwerbstätige müssen für immer mehr Rentner aufkommen. Klingbeil ist überzeugt, dass die SPD bei der Modernisierung des deutschen Sozialsystems eine Vorreiterrolle einnehmen muss.
Eine Rentenkommission unter dem Vorsitz von Frank-Jürgen Weise, dem früheren Chef der Bundesagentur für Arbeit, und der Sozialrechtsexpertin Constanze Janda wird die Pläne konkretisieren. Bis Mitte 2026 sollen ihre Ergebnisse vorliegen.
Klingbeil zeigt sich zuversichtlich, dass die Kommission eine solide Grundlage für die anstehenden Änderungen schaffen wird. Ihr Bericht wird die weiteren Schritte der Rentenreform bestimmen. Sollte das neue System umgesetzt werden, könnte es die Berechnung der Rentenansprüche grundlegend verändern. Die Bundesregierung erhofft sich davon eine Lösung für die langfristigen Finanzierungsprobleme der gesetzlichen Rente.
