10 February 2026, 20:14

Kita-Umbau in Salzgitter-Ringelheim kostet 650.000 Euro mehr als geplant

Ein detailliertes architektonisches Zeichnung eines mehrfenstrigen Gebäudes, das als Grundriss für eine neue Schule gilt, mit umfassenden Layoutdetails und Text.

Kita-Umbau in Salzgitter-Ringelheim kostet 650.000 Euro mehr als geplant

Die Umwandlung einer Kita in Salzgitter-Ringelheim wird voraussichtlich fast 650.000 Euro teurer als ursprünglich geplant. Das Budget des Projekts ist von 945.000 Euro auf 1.592.645 Euro gestiegen, wobei die Stadtverwaltung die Erhöhung auf mehrere finanzielle Belastungen zurückführt.

Bis zum Sommer 2024 hatten die Ausgaben bereits 1.515.645 Euro erreicht – 570.645 Euro mehr als in der Schätzung von 2021 veranschlagt. Weitere 77.000 Euro kamen durch typische kleinere Abweichungen bei Bauprojekten hinzu. Die Gesamtkostenüberschreitung beträgt nun 647.645 Euro, bedingt durch gestiegene Personal- und Materialkosten seit der ursprünglichen Budgetplanung.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Änderungen im Projektumfang sowie externe Faktoren haben die Kosten zusätzlich in die Höhe getrieben. Die COVID-19-Pandemie, strengere Energiestandards durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und wirtschaftliche Belastungen – darunter die Sanktionen gegen Russland – haben allesamt zu den steigenden Ausgaben beigetragen.

Die Stadtverwaltung schlägt vor, die verbleibenden Haushaltsreserven anzuzapfen, um die Deckungslücke zu schließen. Gremien wie der Jugendhilfeausschuss und der Finanzausschuss werden in den kommenden Tagen über den Plan abstimmen. Laut Angaben der Behörden sind keine weiteren Kostenüberschreitungen zu erwarten, da alle größeren Verträge bereits unterzeichnet wurden.

Falls die zusätzlichen Mittel bewilligt werden, bleibt die Umwandlung der Kita im Zeitplan. Die Endsumme von 1.592.645 Euro spiegelt sowohl unvorhergesehene finanzielle Belastungen als auch Anpassungen des ursprünglichen Plans wider. Die Stadtverwaltung betont, dass alle notwendigen Verträge nun vorliegen, wodurch das Risiko weiterer Ausgaben minimiert wird.